Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Schlüsselspiel gegen VfL Birkenau

Hofheimer Hoffnung lebt

Ried.Ein Lebenszeichen gab am vergangenen Sonntag der FV Hofheim in der Kreisoberliga Bergstraße von sich. Der 3:2-Erfolg beim FC Ober-Abtsteinach besiegelte dessen Schicksal und verschaffte wiederum dem FVH nun neue Hoffnung, noch den Relegationsplatz zu erreichen. Diesen belegt derzeit der VfL Birkenau – und genau der ist der kommende Heimgegner der Hofheimer. „Wir wollen nachlegen und den nächsten Dreier holen. Aber die Birkenauer dürften uns sicherlich nichts schenken, denn auch für sie geht es noch um alles“, sagt FVH-Trainer Oliver Schader. Er braucht seine Mannschaft nicht sonderlich motivieren, denn noch ist die 1:6-Auswärtsniederlage vom 21. Oktober vergangenen Jahres bei ihr in unguter Erinnerung. Möglicherweise kann Schader auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen, die den so wichtigen Erfolg in Ober-Abtsteinach holte.

„Uns fehlt derzeit die Kontinuität“, blickt Rudi Kecskemeti, der Trainer des TV Lampertheim, weinenden Auges auf die jüngste 1:3-Niederlage bei Eintracht Wald-Michelbach II zurück. Dies hat natürlich auch damit etwas zu tun, dass Kecskemeti derzeit viele Ausfälle zu beklagen hat. Neben einigen Schichtarbeitern und Studenten steht auch sein Sohn Dennis Kecskemeti berufsbedingt nicht zur Verfügung. Doch mit der personellen Misere sind auch positive Aspekte verbunden. Für den verletzten Stammtorhüter Peter Hecher hütete in Wald-Michelbach A-Junior Jannik Roos das TVL-Tor. „Wir wollen Jannik immer mehr Gelegenheit geben, in die „Erste“ hineinzuschnuppern. In der kommenden Saison wird Jannik aufrücken. Da wird ihm Peter Hecher noch ein wenig unter seine Fittiche nehmen und ich hoffe, dass Jannik bald ein richtiger guter Schlussmann werden wird“, lobt Kecskemeti den jungen Spieler aus dem eigenen Talentschuppen.

Auch bei der KSG Mitlechtern wird Roos möglicherweise im Tor spielen. „Die KSG ist eine typische Odenwälder Mannschaft mit hohem Laufvermögen und gutem Zweikampfverhalten. Wenn wir dort etwas holen wollen, müssen wir über das Spielerische kommen“, hofft Kecskemeti darauf, im Rimbacher Gemeindeteil etwas Zählbares zu holen. Inzwischen laufen die Lampertheimer Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. So beabsichtigen die verantwortlichen Mitglieder des Sportausschusses, wieder eine zweite Mannschaft ins Leben zu rufen, die dann in der Kreisliga D, Staffel I, an den Start gehen würde. „Das ist aber nicht gerade einfach. Ein paar Spieler mehr würden uns hier gut tun“, berichtet Kecskemeti, dass sein Verein hier noch keinen Vollzug melden kann.

Einst spielte Andreas Keinz im Trikot der SG Riedrode unter Trainer Ludwig Brenner erfolgreich Fußball. Inzwischen ist er sein Trainerkollege. So freuen sich beide am Sonntag auf ein Wiedersehen wenn Brenner mit seiner Spielvereinigung Fürth bei der FSG Riedrode gastiert. „Wir treffen auf einen Gegner, der mit der Mannschaft aus der Hinrunde nicht zu vergleichen ist. Leistungsträger wie Cermjani, Ramadani und Diefenbach sind nach Verletzungen zurück und geben der Truppe viel Qualität“, sieht Keinz ein gehöriges Gefahrenpotenzial auf seine Mannschaft zukommen. Angreifer Sinisa Pitlovic kehrt ins Riedroder Team zurück.

Heimrecht genießt der FC Alemannia Groß-Rohrheim, der den inzwischen abgestiegenen FC Ober-Abtsteinach empfängt. hias

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