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Fußball-Kreisoberliga Lampertheims Coach Kecskemiti kämpft mit Personalsorgen / Barisic-Premiere bei Olympia Lorsch

Hohe Auswärtshürden für TVL und VfR

Archivartikel

Ried.Gleich mit einem Kracher startet am Freitagabend die neue Saison der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße. Die Tvgg Lorsch mit ihrem neuen ehrgeizigen Trainer Martin Weinbach trifft im Derby auf die SG Einhausen, die nach dem Abstieg aus der Gruppenliga Darmstadt nun wieder in dieser Kreisoberliga spielt. Aber auch die vier Begegnungen, die am Sonntag angepfiffen werden, haben es durchaus in sich. Der TV Lampertheim und der VfR Bürstadt stehen vor herausfordernden Auswärtsaufgaben.

Gerade für die Lampertheimer Turner könnten die Trauben hoch hängen, denn sie gastieren bei der zweiten Mannschaft der SG Unter-Abtsteinach. „Das ist ein ganz schwerer Prüfstein für uns. Obwohl Unter-Abtsteinach erst aufgestiegen ist, wird diese Mannschaft ganz oben mitspielen“, sieht Lampertheims Pressesprecher Frank Willhardt seine Mannschaft in Abtsteinach, der kleinsten Gemeinde im Kreis Bergstraße, gefordert.

Aktuell hat TVL-Trainer Rudi Kecskemeti noch einige Aufstellungssorgen, denn er muss auf jeden Fall auf Timo Rodovsky (Leiste) und Manuel Betzga (Grippe) verzichten. Auch hinter den beiden Torleuten Peter Hecher und Jannik Roos stehen krankheitsbedingte Fragezeichen. Robert Meier indes laboriert an einer Knöchelverletzung.

Wie schlägt sich der VfR Bürstadt in der neuen Saison? Diese Frage wird derzeit rund ums Robert-Kölsch-Stadion lebendig diskutiert. Wenngleich es einige Fußballfreunde gibt, die den Traditionsverein nach dem Trainerwechsel Karl-Heinz Göbel zu Goran Barisic in einer schwierigen Übergangszeit sehen, blicken die VfR-Verantwortlichen um den Vorsitzenden Klaus Gassert optimistisch in die Zukunft.

„Wenn wir gut in die neue Runde starten und aus den ersten drei Spielen mindestens sechs Punkte holen, traue ich der Mannschaft einiges zu“, schlägt auch VfR-Pressesprecher Norbert Krezdorn optimistische Töne an. Dafür wäre natürlich ein Auswärtssieg beim alten Rivalen SC Olympia Lorsch Pflicht.

Auch die Lorscher Olympia hat nach der Saison ihren Trainer gewechselt. Für Georg Eckhardt, der erst seit Oktober 2018 im Amt war, steht nun der Wormser Robin Renkel, Anfang der 90er Jahre auch Trainer bei Eintracht Bürstadt, in der Verantwortung. „Wir werden die Lorscher nicht daran messen, dass sie in der vergangenen Saison dem Abstieg nur knapp entronnen sind. Wenn wir dort gewinnen wollen, brauchen wir eine reife Leistung“, sagt Krezdorn.

Noch ist aber offen, wer bei den Bürstädtern auflaufen wird, dennes hat sich wegen der vielen Urlauber bisher keine Stammformation herausgebildet. „Unser neuer Trainer Goran Barisic macht ein gutes Training. Es herrscht eine gute Stimmung und auch alle Freigaben für die neuen Spieler, die zu uns gekommen sind, liegen vor“, sieht Krezdorn gute Voraussetzungen.

Erst am Dienstag startet der FC Alemannia Groß-Rohrheim mit dem Heimspiel gegen den VfL Birkenau in die Fußballrunde 2019/20. hias

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