Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Kreisoberligisten VfR Bürstadt und FSG Riedrode messen am Sonntag ihre Kräfte

Im Nachbarschaftsduell keine Fehler erlauben

Archivartikel

Bürstadt.Als hätte das Bürstädter Derby in der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße zwischen dem VfR Bürstadt und der FSG Riedrode am Sonntag (15.15 Uhr) im Robert-Kölsch-Stadion nicht schon genug Reiz, ist das Aufeinandertreffen der Schwarz-Weißen aus Bürstadt und der Fußballspielgemeinschaft auch das Duell zweier Teams, die viele am Saisonende ganz oben erwarten.

Gegenseitiger Respekt

„Es ist schon beeindruckend, wie schnell es in Riedrode gelungen ist aus den bisherigen Kreisoberligateams von SG und FSV Riedrode ein gemeinsames Team zu formen. Da steckt eine Menge Qualität in der Mannschaft und sie sind am Ende der Saison sicher bei den Teams oben zu erwarten“, erklärt VfR-Co-Trainer Christoph Schamber.

Im Moment steht der VfR in der Tabelle allerdings als Dritter zwei Plätze vor den Gästen, die vor dem Derby einen Punkt weniger aufweisen, als die Hausherren. „Die FSG hat allerdings auch ein Spiel weniger als wir“, weiß Schamber.

Das Lob vom Top-Team gibt Duro Bozanovic, der die FSG gleichberechtigt mit Andreas Keinz coacht, gerne an den VfR zurück. „Der VfR besitzt eine sehr starke Mannschaft. Gerade in der Offensive sind sie überaus stark besetzt. Ich finde die Kreisoberliga diese Saison sogar noch besser als im Vorjahr. Nicht nur der VfR Bürstadt ist sehr stark, auch der TV Lampertheim, der SV Fürth und die SG Wald-Michelbach sind sehr gut besetzt und dann kommen noch wir dazu“, erwartet Bozanovic eine bis zum Ende spannende Kreisoberligasaison.

Für Schamber, der bei den letzten beiden Ligaspielen seinen in Urlaub weilenden VfR-Cheftrainer Karl-Heinz Göbel vertrat, war dabei vor allem die jüngste Partie eine ganz besondere, als Bürstadt erstmals seit der Spielzeit 1985/86 wieder beim FC Starkenburgia Heppenheim. „Mein Elternhaus ist nur wenige hundert Meter vom Sportplatz in Heppenheim entfernt und ich habe ja lange bei der Starkenburgia gespielt“, machte Schamber selbst mit dem Tor zum 2:0 in der 90. Minute alles klar. Auch für Duro Bozanovic war diese Begegnung kein Spiel wie jedes andere, stand er doch im Heimspiel der von seinem Bruder Tunjo Bozanovic trainierten TSV Auerbach gegenüber. Die als Schlusslicht angereisten Bensheimer fügten den Riedrodern dabei mit 1:2 die erste Saisonniederlage zu. „Wir haben in diesem Spiel zehn bis 15 Mal aufs Tor geschossen, aber das Ding wollte einfach nicht rein. Solche Tage gibt es. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht“, hätte sich Bozanovic den FSG-Treffer nicht erst in der Nachspielzeit gewünscht.

„Wir müssen stets 100 Prozent geben, sonst wird es beim VfR besonders schwer, etwas zu holen“, muss der FSG-Trainer auf Maximilian von Dungen (Muskelbündelriss) und den ebenfalls noch angeschlagenen Qendrim Dzackaj verzichten.

Bei den Hausherren fehlte zuletzt Jonas Pixberg (Urlaub), während Andreas Krämer sich nach seiner Verletzung wieder im Aufbautraining befindet. Auch bei Eugen Zweiniger geht es bergauf, der vor zwei Wochen nach seiner Rückkehr zum VfR beim 1:1 gegen die SG Wald-Michelbach schon einen Kurzeinsatz hatte.

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