Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga ETB will gegen Alsbach gewinnen

„Jetzt sind wir am Drücker“

Archivartikel

Bürstadt.Während die meisten anderen Ried-Teams am Sonntag ihren letzten Spieltag vor der Winterpause absolvieren, muss die erste Mannschaft von Eintracht Bürstadt nach einem spielfreien Wochenende wieder in den Wettkampfmodus schalten. Um 14 Uhr empfängt die Elf von Spielertrainer Benjamin Sigmund den FC Alsbach in der Wasserwerkstraße.

Waren die Rollen zwischen Bürstadt und Alsbach in der vergangenen Saison noch recht klar verteilt, ist im zweiten Eintracht-Jahr in der Gruppenliga kein echter Favorit mehr auszumachen. Als Zehnter mit 25 Punkten liegt die Sigmund-Elf zwar drei Zähler hinter dem Achten von der Bergstraße. Allerdings hat Bürstadt eine Partie weniger auf dem Konto. „Ich gehe davon aus, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Alsbach hat nicht mehr die Kontinuität aus dem vergangenen Jahr. Dennoch ist das eine Mannschaft, die dem oberen Drittel zuzurechnen ist“, meint Sigmund.

Übrigens: In der abgelaufenen Runde trennten sich die beiden Teams – aller Rollenverteilung zum Trotz – zweimal 1:1. Vor allem das Rückspiel am drittletzten Spieltag dürfte Alsbach noch in Erinnerung geblieben sein, denn mit dem Remis vor vertrauter Kulisse verspielte der FCA damals seine letzte Chance auf die Meisterschaft. Das Hinspiel der laufenden Spielzeit entschied Alsbach mit 3:1 für sich – nicht zuletzt, weil die Eintracht eine Vielzahl an Chancen liegen ließ. „Wenn wir 3:1 oder 4:1 gewinnen, kann sich Alsbach nicht beschweren. Wir waren die bessere Mannschaft“, erklärte Sigmund damals.

Am 8. Dezember in Rüsselsheim

Seine Meinung hat der 40-Jährige nicht revidiert. „In dem Spiel hatten wir viel Pech. Bei den Unentschieden in der letzten Saison haben wir zweimal 1:0 geführt. Jetzt sind wir am Drücker“, bläst der Eintracht-Coach zum Angriff: „Es ist unser letztes Heimspiel 2019, das sollen wir siegreich gestalten.“ Ihren Jahresabschluss bestreiten die Bürstädter am 8. Dezember beim FC Türk Gücü Rüsselsheim.

Personell sieht es gut aus bei der Eintracht. Luca Schäfer hat seine Rotsperre abgesessen, der zuletzt angeschlagene Riccardo Presti ist wieder einsatzfähig. Damit hat Sigmund zwei Optionen mehr für sein angedachtes Offensivspiel. „Das spielfreie Wochenende haben wir genutzt, um die Regenerationsphase zu verlängern“, betont der Eintracht-Trainer, der in dieser Woche mit 16 Feldspielern auf dem Platz stand: „Das ist ein guter Wert.“ Weiter angeschlagen sind Mehmet Tutay und Andi Schwöbel. Außerdem war Vassili Theodorou am Anfang der Woche krank.

Anders als die am Sonntag spielfreie FSG Riedrode, die unlängst Verstärkungen für die Winterpause ankündigte, will die Eintracht laut Sigmund nicht personell nachlegen: „Unser Kader bleibt so, wie er ist. Wir müssen nicht nachrüsten.“ cpa

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