Lokalsport Südhessen

Fußball 65-Jähriger stellt sich beim Gruppenliga-Absteiger vor / Lampertheimer legen Fokus auf Jugendarbeit und Identifikation

Kecskemeti soll es beim TVL richten

Archivartikel

lampertheim.Der TV Lampertheim hat die wohl wichtigste Personalie für den sportlichen Neubeginn in der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße geklärt. Wie der Gruppenliga-Absteiger bekannt gab, wird Rudi Kecskemeti zur kommenden Saison als Trainer am Sportzentrum Ost anheuern.

Der 65-Jährige, der in Mannheim-Schönau lebt, ist in der Region kein Unbekannter. In seiner aktiven Zeit war der in Wien geborene Kecskemeti unter anderem beim SV Waldhof und beim VfR Mannheim, bei Olympia Lampertheim, dem FSV Riedrode, dem FSV Rimbach und der Spvgg Sandhofen am Ball. Als Übungsleiter wirkte Kecskemeti, der seit 1989 die Trainer-B-Lizenz besitzt, in Sandhofen, beim FC 07 Bensheim, ESC Mannheim, LSV Ladenburg und in Rimbach. „Der Sportausschuss des TVL ist froh, mit Rudi Kecskemeti einen erfahrenen und erfolgreichen Trainer verpflichtet zu haben“, teilte TVL-Sportausschussmitglied Stefan Gudowius mit. Der Trainer wurde demnach bereits der Mannschaft vorgestellt.

Mit Kecskemeti will die Fußball-Abteilung des Lampertheimer Turnvereins „einen Neuanfang schaffen und wieder an vergangene erfolgreiche Zeiten anknüpfen, als der TVL auch von seiner sehr guten Jugendarbeit profitierte“, betonte Gudowius weiter. Die A-Jugend-Spielgemeinschaft mit der SG Hüttenfeld werde in der neuen Runde fortgesetzt. Die Turner erhoffen sich, „einen guten Unterbau für die nächsten Jahre im Aktivenbereich zu schaffen und dass sich wieder die Verbundenheit mit dem Verein bis in den Aktivenbereich hineinzieht“.

„Besonders stolz und dankbar“ sei der TVL in Bezug auf jene „Gruppenliga-Spieler, welche auch in der schweren vergangenen Saison dem Verein die Treue gehalten haben und nun auch für den Neuaufbau mit der Integration der Nachwuchsspieler zur Verfügung stehen“, so Gudowius weiter. Die Neuzugänge würden zu Beginn der Vorbereitung in gut vier Wochen bekannt gegeben, teilte der Verein darüber hinaus mit.

Nur noch eine TVL-Mannschaft

Der TVL wird in der Spielzeit 2018/19 nur noch mit einer statt bislang zwei aktiven Mannschaften antreten, die B-Liga-Reserve wurde abgemeldet. Die abgelaufene Gruppenliga-Saison war für die Turner vorzeitig und desaströs zu Ende gegangen.

Nach der Winterpause trat das abgeschlagene Schlusslicht aufgrund anhaltender personeller Nöte nicht mehr an. Nach dreimaligem Nichtantreten stand der TVL Anfang März als erster sportlicher Absteiger fest. Ein Thema, das sich durch die komplette vergangene Spielzeit zog, war dabei die ausbleibende Identifikation mit dem Verein vom Sportzentrum Ost – die auch Auswirkungen auf sportliche Belange wie die Trainingsbeteiligung hatte.

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