Lokalsport Südhessen

Fußball Hessische Vereine fordern direkten Aufstieg

„Keine Lösung wäre Mega-Gau“

Frankfurt.Vor dem außerordentlichen DFB-Bundestag am Freitag drängen mehrere hessische Clubs darauf, die Aufstiegsregeln in den Fußball-Regionalligen zu ändern. „Wenn du Meister bist und dann nicht mal klar ist, ob du aufsteigst, dann kann die ganze Saison für die Katz’ sein“, sagte Helmut Spahn, Präsident der Kickers Offenbach, in der Sendung „Heimspiel!“ im hr-Fernsehen.

Der OFC selbst hatte diese Erfahrung 2015 in den Aufstiegsspielen gegen Magdeburg gemacht. Spahns Favorit: ein System mit drei Ligen und drei direkten Aufsteigern. Er sei aber auch offen für die vom Großteil der Mannschaften bevorzugte Lösung mit vier Regionalligen und einer Aufstiegsgarantie für die jeweiligen Meister. Es müsse am Freitag aber eine Entscheidung geben, meinte Spahn: „Keine Lösung wäre der Mega-Gau.“

Breite Unterstützung

Auch andere hessische Regionalligisten unterstützen die Forderung, dass die Meister direkt aufsteigen sollten. Jens Rose, Vorstand vom KSV Hessen Kassel, sagte in der Sendung: „Der sportliche Aufstieg gehört einfach zum ersten Platz, alles andere kann man nicht vertreten.“ Auf Anfrage von hr-Sport reagierten Vertreter des TSV Steinbach und des FSV Frankfurt ähnlich.

Unterstützung bekommen die Vereine vom Hessischen Fußball-Verband. „Es muss eine Änderung der jetzigen Situation geben. Derjenige, der am Rundenende auf Platz eins in der Tabelle steht, muss direkt aufsteigen können“, sagte Vizepräsident Torsten Becker. Die derzeitige Situation sei atypisch, die müsse sich ändern. „Unser Wunschkonzept wären vier Regionalligen mit vier Aufsteigern.“ dpa

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