Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Im Spitzenspiel der Kreisoberliga kann der zweitplatzierte TV Lampertheim am Sonntag Spitzenreiter FC Fürth überflügeln

Klares Ziel: Tabellenführer

Lampertheim.In der Fußball-Kreisoberliga folgt ein Spitzenspiel dem nächsten: Nach der Partie FC Fürth gegen TSV Auerbach am vergangenen Wochenende kommt es am Sonntag (15.15 Uhr) im Lampertheimer Sportzentrum Ost zwischen dem TV Lampertheim und dem FC Fürth gleich zum nächsten Gipfeltreffen im Bergsträßer Fußball-Oberhaus. Nach dem 1:0-Sieg gegen Auerbach reist der FC Fürth als neuer Spitzenreiter zum Zweiten in die Spargelstadt.

„Wäre das Spiel zwischen Fürth und Auerbach Unentschieden ausgegangen, dann wären wir Tabellenführer gewesen. Das wollen wir jetzt zu Hause natürlich nachholen“, macht TVL-Trainer Rudi Kecskemeti keinen Hehl daraus, dass die Spargelstädter mit einem Sieg die um einen Punkt besseren Gäste überflügeln wollen. Die Odenwälder möchten dies wiederum verhindern. „Es läuft zurzeit gut für uns und da wollen wir natürlich unseren ersten Platz auch am Sonntag in Lampertheim verteidigen“, betont FC-Trainer Frank Mucha.

Fürther Fehlstart längst vergessen

Für den Gruppenliga-Absteiger aus Fürth begann die Saison unter dem neuen Trainer Mucha am ersten Kreisoberliga-Spieltag wenig verheißungsvoll, als der FC bei der SG Wald-Michelbach eine 0:7-Klatsche kassierte. „Das kam nach unserer guten Vorbereitung doch sehr überraschend, schließlich hatten wir in den Sommer-Tests gegen den badischen Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim nur knapp mit 0:1 verloren und gegen die SG Unter-Abtsteinach aus der Verbandsliga Süd sogar ein 2:2 erreicht. Da kam man sich schon ein wenig vor, wie im falschen Film – auch wenn das Ergebnis deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf hergab“, erinnert sich Gästecoach Mucha. Seitdem läuft es für die Odenwälder aber wie am Schnürchen. Acht Siege und ein Unentschieden standen zuletzt in der Bilanz und in diesen neun Spielen ließ der FC gerade einmal noch vier Gegentore zu.

„Die 0:7-Auftaktniederlage des FC Fürth war sicherlich überraschend, aber man sieht ja, dass man dort die richtigen Schlüsse gezogen hat“, erwartet TVL-Trainer Rudi Kecskemeti ein Spiel auf Augenhöhe. Schließlich müssen sich auch die Turner mit ihrer Bilanz von acht Siegen und zwei Niederlagen nicht verstecken. Mit bisher 47 Toren sind sie das treffsicherste Team der Liga.

„Neben dem TVL, uns und Auerbach kann die SG Unter-Abtsteinach II noch aufkommen. Auch die SG Einhausen ist zu beachten“, sieht FCF-Trainer Mucha ein enges Rennen. „Selbst eine Niederlage in Lampertheim wird uns nicht daran hindern, uns oben festzusetzen“, sagt der Chefcoach der Odenwälder, der im Hinterkopf haben dürfte, dass die Fürther von den nachfolgenden fünf Ligaspielen gleich vier zu Hause bestreiten dürfen.

Während beim TVL Manuel Betzga und Dennis Kecskemeti wieder zur Verfügung stehen, bangt Rudi Kecskemeti aktuell noch um den Einsatz des grippekranken Daniel Willhardt. „Auf Pascal Simon werden wir dagegen leider vier Wochen verzichten müssen, er hat sich im Spiel gegen Alemannia Groß-Rohrheim einen Muskelfaserriss zugezogen“, bedauert der TVL-Trainer. Beim FCF ist Coach Mucha froh, dass Kapitän Johann Wogawa wieder mitwirken kann, denn vom Verletzungspech sind auch die Odenwälder nicht verschont geblieben. So fällt Stammtorwart Pascal Schmitt (Augenhöhlenbodenbruch) ebenso längerfristig aus, wie Joachim Pfeiffer und Matthias Gerlich (beide Kreuzbandriss).

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