Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Alemannia Groß-Rohrheim erwartet SG Einhausen zum Verfolgerduell

„Können befreit aufspielen“

ried.In der Fußball-Kreisoberliga ist Eintracht Bürstadt der designierte Meister. Auch am Sonntag werden die Zeichen an der Wasserwerkstraße gegen Starkenburgia Heppenheim auf Sieg stehen. Doch wer wird Zweiter und nimmt an der Aufstiegsrelegation zur Gruppenliga teil? Die besten Chancen hierbei hat Alemannia Groß-Rohrheim, das auf diesem zweiten Tabellenplatz steht – einen Punkt besser als der FC Starkenburgia, der bereits zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

Doch in völliger Anspannung ist bei den Groß-Rohrheimern keiner. Erst recht nicht Vorsitzender Klaus Anthes. Der wiegelt sogar noch ein bisschen ab. „Nach dem harten Abstiegskampf im vergangenen Jahr war es lediglich unser Saisonziel, die Runde mit einem einstelligen Platz abzuschließen. Dieser ist uns wohl nicht mehr zu nehmen. Deswegen können wir auch befreit aufspielen.“ Rohrheimer Gegner ist am Sonntag der Tabellenfünfte SG Einhausen. „Auch Einhausen darf sich noch Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz machen. Wir wollen uns in diesem Sechs-Punkte-Spiel beweisen“, gibt Anthes die Marschroute aus.

Fokus auf Tobias Georgi

Allein die Tatsache, dass der Gegner mit seinen 63 erzielten Treffern den zweitbesten Angriff der Liga stellt, würde die Groß-Rohrheimer Mannschaft herausfordern. „Und wenn wir nicht Einhausens Tobias Georgi im Auge behalten, der mit nunmehr 28 Treffern die Torschützenliste der Liga anführt, sind wir selbst daran schuld“, so Anthes. Und noch eines wird das Groß-Rohrheimer Fußballherz am kommenden Sonntag erfreuen. Die Pflege des Rasens ist endlich abgeschlossen, so dass darauf endlich wieder gespielt werden darf.

Ein weiteres Spiel auf dem Hartplatz, wie am vergangenen Sonntag gegen Lorsch, hätte der FC Alemannia der SG Einhausen auch kaum antun können, denn deren Hauptspielfeld zählt zu den feinsten Fußballteppichen im Kreis Bergstraße.

Auch wenn sich die SG Riedrode als Teil der neuen Spielgemeinschaft FSG Riedrode in der Kreisoberliga wiederfinden wird, möchte sie auch selbst die Qualifikation für diese Klasse schaffen. Doch es wird für sie nicht einfach werden, zumindest den 13. Tabellenplatz zu belegen, den sie sich aktuell mit der punktgleichen TSV Auerbach teilt.

Am Sonntag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine. Andreas Keinz, der Trainer der SG Riedrode, ist sich bewusst, dass sich seine Mannschaft im Bensheimer Weiherhausstadion auf einiges gefasst machen muss: „Die Auerbacher sind technisch gut und schnell – und einige der Spieler haben ihre fußballerischen Weihen bereits in höheren Klassen erhalten.“ Immerhin steht Keinz ein Großteil des aktuellen Kaders zur Verfügung. Jedoch nicht Julian Ille, der wegen muskulärer Probleme bereits seit zwei Wochen ausfällt.

Heimrecht genießt der FV Hofheim gegen die Spielvereinigung Fürth, die sich mit ihren prominenten Winterzugängen Armend Ramadani und Vassillis Chatzigiannakis im Abstiegskampf längst noch nicht aufgegeben hat. hias

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