Lokalsport Südhessen

Handball-Bezirksoberliga Arheilgen kommt am Sonntag

Lampertheim sehnt Wende herbei

Archivartikel

Lampertheim.Auf Revanche ist der TV Lampertheim im Heimspiel gegen die SG Arheilgen aus: „Wir haben etwas gutzumachen“, betont Trainer Achim Schmied, vor der Bezirksoberliga-Partie seiner Handballer am Sonntag (18 Uhr) in der Jahnhalle. Das Hinspiel verloren die Spargelstädter überraschend mit 33:35, nachdem sie lange Zeit die Partie bestimmt hatten. „Da haben wir nicht konsequent unser Spiel durchgezogen“, sagt Schmied. „Das hat damals richtig wehgetan und war unnötig. Jetzt sind die Punkte fest eingeplant“, meint er vor dem Spiel gegen den Tabellenachten.

Mit dem anvisierten Heimsieg würde der TVL seinen sechsten Rang zumindest verteidigen und ein weiteres Abrutschen verhindern. Im Idealfall winkt sogar ein Sprung auf Tabellenplatz vier, den Schmied gerne am Rundenende einnehmen würde: „Es sollte schon noch ein paar Plätze nach vorne gehen.“

Mutmacher gegen Groß-Rohrheim

Auch wenn die Punktausbeute in diesem Kalenderjahr noch nicht berauschend war – aus sechs Spielen reichte es nur zu einem Sieg – sieht Schmied seine Mannschaft im Aufwärtstrend. „Im Derby gegen Groß-Rohrheim haben die Jungs gezeigt, dass sie kämpfen können“, blickt er auf das 29:32 gegen den Spitzenreiter zurück. „Jetzt müssen wir diesen Kampf, diese wirklich gute Einstellung, auch in Punkte ummünzen.“

Für den TVL spricht, dass sich die personelle Situation entspannt hat. So wird Felix Nieter wieder im Kader stehen und auch Michael Redig, der zuletzt eine Blessur am Daumen hatte, ist dabei. Fehlen werden nur noch Tino Bohrmann, der das letzte seiner vier Spiele dauernden Sperre abbrummt, und Kreisläufer Benjamin Eschenauer, der an einer Bänderverletzung im Sprunggelenk laboriert. Schmied setzt auch wieder auf Akteure aus der A-Jugend, würde gerne Justus Fröhlich und Robin Kettler in den Kader nehmen. „Das wird sich aber erst noch entscheiden, ob sie dabei sein können“, so der Coach.

Wie Arheilgen zu knacken sein wird, weiß Schmied ganz genau: „Wir müssen in der Deckung die starken Rückraumspieler der SGA offensiver annehmen als im Hinspiel. Wir dürfen uns nicht zu weit nach hinten drängen lassen“, will er „eher eine 3:2:1- als eine 6:0-Deckung“ spielen lassen. me

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