Lokalsport Südhessen

Tischtennis, 3. Liga TTC nach 6:1-Sieg sensationell Zweiter

Lampertheimfeiert famose Hinrunde

Lampertheim.Zum Abschluss einer ohnehin schon überragenden Vorrunde hat das erste Tischtennis-Herrenteam des TTC Lampertheim in der 3. Bundesliga Nord noch einen draufgelegt. Beim Drittletzten SC Buschhausen heimsten die Südhessen einen ungefährdeten 6:1-Kantersieg ein. Nach dem sechsten Erfolg im achten Punktspiel gehen die TTC-Herren, die als Abstiegskandidat in die Runde gestartet waren, als Tabellenzweiter mit 12:4 Punkten in die Winterpause.

„Es ist der krönende Abschluss einer sensationellen Vorrunde“, schwärmte TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend nach dem sportlichen Jahresabschluss – und merkte fast schon traurig an: „Das lässt sich kaum noch toppen.“ Van gen Hassend geht es vor allem „um das Wie“, mit dem die mit durchschnittlich 20 Jahren jüngste Truppe der Nord-Gruppe in der ersten Saisonhälfte zu Werke ging. Gegen den Fünften SV Siek, den Vorletzten TSV Schwarzenbek und Schlusslicht TTS Borsum feierte Lampertheim klare 6:0-Siege, gegen den Sechsten TTC Herne und Buschhausen behauptete sich der TTC souverän mit 6:1.

Van gen Hassend begeistert

Dazu gab es am zweiten Spieltag gegen Hertha BSC einen unerwarteten 6:4-Erfolg. Die Berliner, die neben Tabellenführer 1. FC Köln (15:1 Punkte) als großer Meisterschaftsfavorit gehandelt worden waren, belegen mit 9:7 Zählern aktuell nur Platz vier. Gegen Zweitliga-Absteiger Köln verlor Lampertheim zum Saisonstart zu Hause mit 4:6 – einzig beim 1:6 beim Dritten Union Velbert (11:5 Punkte) hatten die TTC-Herren klar das Nachsehen. „Wir haben überzeugt und begeistert. Dass wir nach der Vorrunde vor Hertha stehen würden, war völlig undenkbar. Wir genießen den Moment“, freute sich van gen Hassend.

Auch mit dem 6:1 in Buschhausen „war in keiner Weise zu rechnen gewesen“, betonte van gen Hassend. Wie beim 6:0 in Borsum eine Woche vorher musste Lampertheim ohne den US-Amerikaner Nicholas Tio auf Position drei auskommen, der aktuell bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Australien an den Platten steht.

Ersatzmann Guillermo „Memo“ Gasio aus dem Lampertheimer Verbandsliga-Team fügte sich aber einmal mehr stark ein. „Memo hat so überzeugt – das war schon der Wahnsinn“, meinte van gen Hassend. cpa

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