Lokalsport Südhessen

Handball-Bezirksoberliga Saisonstart unter schlechten Vorzeichen

Lange Ausfallliste beim TVG

Groß-Rohrheim.Morgen um 18 Uhr startet für die Handballer des TV Groß-Rohrheim das Kapitel Bezirksoberliga. Als Aufsteiger aus der Bezirksliga A wird dem TVG von der Konkurrenz einiges zugetraut, ein Platz unter den ersten sechs rechnen viele Trainer der Mannschaft aus dem Ried zu. Doch Groß-Rohrheims Trainer Sascha Holdefehr will erstmal auf den Boden bleiben und sieht das Auswärtsspiel bei der HSG Langen als „echte Herausforderung“ an. Langen ist extrem heimstark, hat in der vergangenen Runde außer gegen Bonsweiher alle Heimspiele gewonnen – auch gegen den souveränen Meister Fürth/Krumbach“, weiß Holdefehr.

Erschwerend kommt hinzu, dass ausgerechnet zum ersten Rundenspiel einige Ausfälle drohen: die Langzeitverletzten Oliver Sziebert und Lukas Baumann (beide Knie-Operation) brauchen noch einige Wochen oder gar Monate, ehe sie wieder voll einsteigen können. „Das war klar und mit ihnen hatte ich zum Start auch nicht gerechnet“, so der Trainer. Aber dass nun auch noch Andreas Ochs nach dem letzten Testspiel gegen Büttelborn II eine Fingerverletzung hat und Sebastian Haas die Schulter weiterhin Probleme macht, passt so gar nicht ins Konzept. „Andreas ist auf die Hand gefallen und hat seitdem einen dicken Finger. Mal schauen, wie es bis Sonntag geht“, hofft Holdefehr, dass der Spielmacher mitwirken kann. Und auch Sebastian Haas sollte „zumindest sporadisch“ eingesetzt werden können. „Wenn beide ausfallen, dann wird es schon eng“, gibt der Trainer zu. Aber es könnte noch schlimmer kommen: Philip Kautzmann plagt sich mit einer immer wieder aufbrechenden Leistenverletzung herum, Kevin Kehl hat Schulterprobleme und Alexander Anthes nach seinem Urlaub noch etwas Trainingsrückstand. Neben den vielen Fragezeichen gibt es noch einen sicheren Ausfall, allerdings nicht aus anderen Gründen: Jonas Ehlert läuft am Sonntag beim Berlin Marathon mit. „Das war schon sehr lange abgesprochen. Jonas hat mir nach seiner Anmeldung in Berlin gleich Bescheid gegeben“, erklärt Holdefehr, der auf alle Fälle auf Unterstützung aus der A-Jugend zurückgreifen will.

Wenige Gegner-Informationen

„Natürlich trüben die vielen Blessuren die sehr positiven Eindrücke aus der Vorbereitung etwas. Aber die Stimmung in der Mannschaft ist gut und alle sind heiß darauf, dass es endlich los geht“, strahlt der Trainer Zuversicht aus. Vom Auftaktgegner Langen hat Holdefehr nicht allzu viele Informationen sammeln können. Aus Gesprächen mit Trainerkollegen weiß er, dass es „ein unangenehmer Gegner ist, der über einige sehr erfahrene Spieler verfügt und in Dennis Oldenburg einen gefährlichen Linkshänder in seinen Reihen hat. Aber für uns wird es ohnehin in erster Linie darum gehen, unsere Leistung zu bringen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren.“ me

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