Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Olympia Lampertheim will im B-Liga-Duell mit Zotzenbach einen großen Schritt zum direkten Klassenerhalt machen

Letzte Zweifel beseitigen

Lampertheim.Auf einen direkten Abstiegsplatz können der Tabellenelfte FC Olympia Lampertheim und der Zehnte FSV Zotzenbach zwei Spieltage vor Rundenende in der Fußball-Kreisliga B zwar nicht mehr abrutschen, doch vor dem Duell am Sonntag (15.15 Uhr) im Adam-Günderoth-Stadion besteht für beide noch die Gefahr, am Saisonende auf Relegationsplatz 14 zu landen und in zwei zusätzlichen Partien um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen.

„Wir haben vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, auf dem der FC Fürth II mit 26 Punkten steht. Da können wir uns bei zwei verbleibenden Spielen unserer Sache noch nicht sicher sein“, weiß FCO-Sportausschuss Patrick Andres um die Wichtigkeit des Heimspiels, schließlich könnten sich die Blau-Schwarzen aus der Spargelstadt mit einem Sieg dieser Sorge endgültig entledigen. Auch bei den Gästen vom FSV Zotzenbach hat Spielertrainer Christian Zeiss keine Lust auf Relegationsspiele: „Natürlich müsste schon viel zusammenkommen, damit wir angesichts von derzeit fünf Punkten Vorsprung auf Fürth II noch auf Platz 14 abrutschen, aber ganz durch sind wir eben noch nicht. Diesen Restzweifel wollen wir in Lampertheim ausräumen.“ Zeiss und seinem Team würde bereits ein Zähler zum Ligaerhalt reichen, da man den direkten Vergleich gegen den FCF II gewonnen hat.

FSV hadert mit Punktabzug

Eigentlich wären die Gäste aus dem Odenwald sogar schon auf der sicheren Seite, doch wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls bekommt der FSV einen Punkt abgezogen. „In der Tabelle ist dieser Punktabzug ja schon enthalten – und es ist natürlich schade, dass wir nicht schon durch sind. Da sieht man, welche Auswirkungen so ein Punktabzug haben kann. Unser Saisonziel einstelliger Tabellenplatz können wir aber noch schaffen“, würde Zeiss mit seinem Team gerne auf Rang neun abschließen.

„Wir haben bis jetzt die Nerven behalten, das gilt insbesondere für unseren Trainer Andreas Zinke“, spricht Andres dem Übungsleiter der Olympia ein Lob aus. Der FCO-Sportauschuss hofft, dass der Aufsteiger eine nicht eben einfache Saison mit einem Sieg am Sonntag zu einem guten Ende bringt, ohne am letzten Spieltag weiter zittern zu müssen. Mit nur zwei Siegen aus den vergangenen neun Spielen sind die Hausherren aktuell alles andere als von Erfolg verwöhnt. „Angesichts dieser Bilanz ist es ja schon gut, dass wir immer noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben“, hatte Andres eine so schwierige Saison nicht erwartet. „Bei der 2:6-Niederlage in Affolterbach haben uns zuletzt mit Daniel Lahr, Dennis Becker, Samim Sengün, Özcan Bagci und Max Heinze fünf Stammspieler gefehlt.“

Andres hofft auf deren Rückkehr, schließlich konnten die Lampertheimer in Affolterbach zuletzt nur elf Akteure aufbieten. „Uns haben in dieser Saison viele Spieler verlassen – und das meist zu einem Zeitpunkt, wo es nicht mehr möglich war, darauf entsprechend zu reagieren“, bemängelt Andres auch die oft viel zu geringe Trainingsbeteiligung. Auch Zeiss, der Zotzenbach vor der Saison als Spielertrainer übernahm, hatte Probleme. „Dass es nicht leicht wird, wusste ich. Aber zuletzt haben wir uns gefangen – und auch bei unseren knappen Niederlagen gegen Kirschhausen und Hambach war mehr drin“, erklärt Zeiss, der sich vor einer Woche über einen 3:2-Heimsieg gegen Schlusslicht SV Fürth II freuen durfte. Die Freude wurde allerdings durch die Verletzung von Kapitän Markus Bangert (Saison-Aus nach Knieverletzung) getrübt.

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