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Fußball Darmstädter sehen nach 2:1-Sieg der Heidenheimer den Tatsachen ins Auge / Am Freitag in Sandhausen unter Druck

Lilien rufen offen Kampf gegen den Abstieg aus

Darmstadt.Nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim spricht man bei Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 offen vom Kampf gegen den Abstieg. „Wir sind alle so realistisch, dass wir jetzt schon im Abstiegskampf sind“, sagte Innenverteidiger und Vizekapitän Marcel Franke am Montag.

Die Lilien liegen derzeit auf Rang 14 und spielen am Freitag beim Tabellen-16. SV Sandhausen. Noch trennen beide Teams sechs Punkte, aber Franke warnt: „Wir wissen, dass wir gegen Sandhausen gewinnen müssen. Im Endeffekt sind es noch 13 Spiele. Auch wenn du das Spiel gegen Sandhausen gewinnst, bist du noch nicht raus aus dem Abstiegskampf“, sagte der 25-Jährige.

„Ich denke, dass Heidenheim die spielerisch bessere Mannschaft war. Wir brauchen nicht herumreden, das war ein verdienter Sieg. Für uns war es ein gebrauchter Nachmittag“, ärgerte sich Trainer Dirk Schuster.

Ausfall von Heuer Fernandes droht

Zusätzliche Sorgen bereitet Daniel Heuer Fernandes. Der Einsatz des Stammkeepers der Lilien in Sandhausen ist gefährdet. Heuer Fernandes zog sich am Sonntag beim 1:2 gegen Heidenheim eine Rippenprellung und einen Bluterguss am Fuß zu und fehlte am Montag im Training. Allerdings hatten die Lilien erst am Samstag Torhüter Igor Berezovskyi ans Böllenfalltor zurückgeholt. Der 28-jährige Ukrainer, der bereits in der Saison 2016/17 für Darmstadt spielte, unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. „Ich habe mich während meines Jahres in Darmstadt und im Verein sehr wohl gefühlt, deshalb freue ich mich, wieder für die Lilien aktiv zu sein“, erklärte Berezoskyi. Die Hessen reagierten mit seiner Verpflichtung auf die Ausfälle von Rouven Sattelmaier (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Max Grün (Ödem im Oberschenkelknochen). dpa

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