Lokalsport Südhessen

Fußball Zweitligist kämpft vor dem Heimspiel gegen Ingolstadt mit Personalproblemen in der Abwehr

Lilien-Trainer Schuster muss improvisieren

Darmstadt.Vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht FC Ingolstadt plagen den Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 Personalsorgen in der Defensive. Abwehrchef und Kapitän Aytac Sulu fehlt in der Partie am morgigen Samstag (13 Uhr) wegen der fünften Gelben Karte.

Der Einsatz von Innenverteidiger Marcel Franke ist wegen einer Wadenverletzung ebenso fraglich wie das Mitwirken des defensiven Mittelfeldspielers Slobodan Medojevic, der Adduktorenprobleme hat.

Für Sulu soll Immanuel Höhn zum Einsatz kommen. Sollte jedoch Franke auch noch ausfallen, werde es eng, sagte Lilien-Trainer Dirk Schuster am Donnerstag. Mögliche Ersatzkandidaten wären Tim Rieder, der zuletzt als Rechtsverteidiger gesetzt war, und Wilson Kamavuaka, der aber eher defensiver Mittelfeldspieler ist.

Gegner Ingolstadt ist für Schuster „kein typisches Tabellen-Schlusslicht“. Die Mannschaft sei von der individuellen Qualität sehr gut aufgestellt. Der neue Trainer Jens Keller, der am Böllenfalltor seinen Einstand geben wird, habe in der vergangenen Woche bis auf eine Einheit „alles zu gemacht“ und unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. „Da erschließt sich für uns nicht so richtig, was er vorhat“, sagte Lilien-Coach Schuster.

„Ein paar Schippen drauflegen“

Im Gegensatz zum 1:3 bei Union Berlin müsse seine Mannschaft bei „der Bereitschaft und der Willensstärke noch ein paar Schippen drauflegen“, forderte der Coach. Dabei hofft er auf die Unterstützung des Publikums, das die Mannschaft zum letzten Mal von der alten Gegengerade anfeuern wird. Die Tribüne soll nach der Partie abgerissen werden.

„Die Gegengerade hat uns in vielen Situationen in der Vergangenheit immer wieder gepusht und unterstützt“, sagte Schuster. „Da hat man als Trainer schon mal Gänsehaut gehabt.“ dpa

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