Lokalsport Südhessen

Motorsport Finale des ADAC GT Masters / Klingmann fehlt

Marvin Dienst will Attacke machen

Archivartikel

Oschersleben/Lampertheim.Marvin Dienst ist guter Dinge. Der Lampertheimer will beim Saisonfinale der ADAC GT Masters in Oschersleben noch einmal alles versuchen, um mit Erfolgserlebnissen in die Winterpause zu gehen. „In den freien Trainings heute gab es einige Unterbrechungen, ansonsten lief es ganz gut“, erklärt der 23-Jährige. „Am Samstag im Qualifying zählt es dann wirklich“, hofft Dienst auf eine gute Ausgangslage für die Rennen (Samstag, 13.15 Uhr, Sonntag 13.10 Uhr/live bei Sport1). „Dem Auto kommt diese Strecke entgegen. Auf anderen Kursen, wie dem Red-Bull Ring, wo es fast nur geradeaus geht, kann man in Oschersleben sein fahrerisches Können viel mehr einbringen“, sagt der Fahrer des Schütz-Rennstalls aus Bobenheim-Roxheim.

„Im vergangenen Jahr bin ich hier Rundenrekord gefahren, jetzt wollen wir hier am letzten Wochenende noch einmal Attacke machen“, verspricht Dienst. Mit dem Ausgang der Meisterschaft hat der 23-Jährige zwar nichts zu tun. Er belegt derzeit Rang 16. In der Junior-Wertung jedoch ist er Dritter. Mit zwei ersten Plätzen in dieser Kategorie könnte er sich hier im Idealfall immerhin noch den Vizemeister-Titel sichern.

Punkte und Podestplätze strebt auch David Jahn an. Der 29-Jährige aus Speyer pilotiert einen der beiden Porsche des Pfälzer KÜS Team75 Bernhard.

Einen herben Rückschlag muss hingegen BMW-Werksfahrer Jens Klingmann verkraften. „Leider ist mein letzter Corona-Test wieder positiv ausgefallen“, erklärt der 30-Jährige auf Nachfrage mit belegter Stimme. Ihm gehe zwar bis auf ein paar Schnupfensymptome gut, „aber die Sicherheit geht da natürlich vor. Es ist schade, dass ich das Finale vor dem Fernseher mitverfolgen muss.“

Der gebürtige Leimener hatte sich während des 24-Stunden-Rennens ins Spa vor zwei Wochen angesteckt und war noch vor dem ersten positiven Test vorsorglich in Quarantäne gegangen.

Jetzt hofft Klingmann, dass er zumindest in einer Woche beim Finale der GT-World-Challenge (Circuit Paul Picard) noch einmal im M6 GT3 sitzen kann. „Da rechne ich mir angesichts der bislang guten Ergebnisse sogar ein Podium in der Pro-Am-Klasse aus.“ (Bilder: jako)

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker überregional