Lokalsport Südhessen

Handball-Bezirksoberliga Heimspiel für Groß-Rohrheim

Mit breiter Brust des Spitzenreiters

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Mit zwei Heimspielen in Folge gehen die Bezirksoberliga-Handaller des TV Groß-Rohrheim in das letzte Saisondrittel. Trainer Sascha Holdefehr hat am Sonntag (16 Uhr) gegen die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach und eine Woche später gegen die SG Arheilgen die Punkte fest eingeplant, will die Tabellenführung untermauern. „Die beiden kommenden Spiele sollten wir gewinnen, um dann danach auch mit Schwung und Selbstvertrauen in die schweren Auswärtsspiele gehen zu können“, blickt der Coach auf das Restprogramm: Dreimal darf der TVG noch zu Hause ran, fünfmal muss man in die Fremde.

Um bestens vorbereitet in die Partie gegen Siedelsbrunn zu gehen, haben die Groß-Rohrheimer auch in der Faschingszeit durchtrainiert. Allerdings gibt es – in dieser Phase der Saison nicht ungewöhnlich – personelle Probleme. So laboriert Sebastian Haas an einer Ellbogenverletzung, sollte aber ebenso einsatzfähig sein, wie Lukas Baumann, dessen Knie nach langer Verletzung hält. Eher schlecht sieht es bei Oliver Sziebert aus und auch Manuel Kohl wird wohl passen müssen. Kohl zog sich einen Meniskusriss zu, die Ärzte haben aber noch keine Entscheidung getroffen, ob eine Operation notwendig ist. „Entsprechend wissen wir nicht, wie lange Manuel ausfallen wird“, so Holdefehr, der gegen Siedelsbrunn/Wald-Michelbach auch auf Alexander Anthes verzichten muss, der im Urlaub weilt.

Vor den Gästen aus dem Odenwald hat der TVG-Coach Respekt, sieht die erste Sieben als „richtig gut an“, dahinter aber nicht die Qualität, wie im eigenen Kader. „Daher gilt es, von Beginn an Druck zu machen, das Tempo hochzuhalten und unsere Breite im Kader auszunutzen“, so Holdefehr, der auch wieder mehr spielerische Qualität erwartet als zuletzt im Derby gegen Lampertheim.

Favoritenrolle angenommen

Dabei ist sich der Trainer durchaus bewusst, dass jeder Gegner dem Spitzenreiter ein Bein stellen will. „Damit müssen wir umgehen. Aus der Favoritenrolle können wir uns nicht mehr herausstehlen“, meint er angesichts von zwei Punkten Vorsprung und des besseren direkten Vergleichs gegenüber dem Tabellenzweiten HSG Langen.

Parallel zur laufenden Runde führt Holdefehr Gespräche mit möglichen Verstärkungen: „Egal in welcher Klasse wir spielen werden, hätten wir gerne zwei, drei neue Gesichter. Spruchreif ist noch nichts.“ me

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional