Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga ETB spielt beim ungeschlagenen Vierten

„Münster ist Favorit“

Archivartikel

Ried.Zwei Partien hat Eintracht Bürstadt in der Hinrunde der Fußball-Gruppenliga noch vor sich. Der vorletzte Spieltag in der ersten Saisonhälfte bringt eine schwierige Auswärtsaufgabe. Die Eintracht gastiert am Sonntag (14.30 Uhr) beim noch ungeschlagenen Vierten SV Münster. Mit 29 Punkten aus 13 Partien schließt Münster aktuell die Spitzengruppe ab. Doch der SVM ist dick im Geschäft. Tabellenführer Fehlheim (32 Punkte) hat zwei Spiele mehr bestritten, die SG Dersim/VfR Rüsselsheim und Langstadt/Babenhausen (beide 31 Punkte) weisen ebenfalls eine absolvierte Partie mehr vor.

Zudem ist Münster aktuell bestens drauf. Gegen den VfR/Dersim (2:0), in Alsbach (3:0) und in Nauheim (6:0) feierte das Team von Trainer Naser Selmanaj nicht nur souveräne Erfolge, sondern untermauerte zugleich, warum die Defensive mit nur zwölf Gegentreffern als die beste der Liga gilt. „Dass Münster noch nicht verloren hat, spricht für die Qualität dieser Mannschaft, die in allen Teilen gut besetzt ist“, zollt Eintracht-Spielertrainer Benjamin Sigmund dem Kontrahenten Respekt: „Grundsätzlich ist Münster der Favorit. Gegen so einen Gegner kann man nur etwas holen, wenn alles funktioniert.“

Konstanz fehlt

Genau das war dem Tabellenachten aus Bürstadt (21 Punkte) zuletzt nicht immer geglückt. Auch beim 5:0-Heimsieg gegen Dieburg am vergangenen Sonntag brachten die Grün-Weißen ihre Spielweise nicht immer durch. „Unser Spiel war schon mal flüssiger und zielstrebiger“, räumt Sigmund ein. Eine Erklärung für die ungewohnt häufig fehlerbehaftete Spielweise seiner Truppe hat der 40-Jährige nicht. „Mir erschließt sich nicht, warum wir uns mal so und mal so präsentieren. Die Vorgaben sind gleich, die Umsetzung nicht“, sagt Sigmund und betont: „Ich mache mir meine Gedanken, wie ich das ansprechen kann. Die Umsetzung liegt aber bei der Mannschaft. Erfolg kann man nur haben, wenn man konstant spielt. Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass wir neun Punkte weniger haben, als prinzipiell möglich gewesen wären.“

Luca Schäfer (Rotsperre), Niclas Herzberger und Andi Schwöbel (beide verletzt) fehlen. Hinter dem Einsatz des angeschlagenen Riccardo Presti steht ein Fragezeichen. cpa

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