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Fußball-Gruppenliga Sigmund-Elf muss nach Fehlheim

Nächster Brocken für Eintracht

Archivartikel

Bürstadt.Dass es der Start ins neue Punktspieljahr in sich haben würde, war der ersten Mannschaft von Eintracht Bürstadt von vornherein klar. Die ersten zwei Spiele in der Fußball-Gruppenliga 2019 untermauerten das. Während beim 1:1-Heimremis gegen Verbandsliga-Absteiger FC 07 Bensheim auch ein Sieg drin gewesen wäre, ging das Gastspiel beim Tabellenvierten SV Münster mit 0:3 verloren.

Chancenlos war die Elf von Spielertrainer Benjamin Sigmund auch beim SVM nicht, bis zur 80. Minute lag die Eintracht nur 0:1 hinten. Erst in den Schlussminuten fielen der Platzverweis von Xhino Dushaj und die Tatsache, dass Bürstadt mit nur zwei Ersatz-Feldspielern in Münster antreten konnte, ins Gewicht. „Durch die Umstellungen, die wir hatten, war dem einen oder anderen Spieler, der eine neue Position bekleidete, die jeweilige Aufgabe nicht immer zu 100 Prozent klar. Da mache ich aber niemandem einen Vorwurf, die Jungs haben alles gegeben. Gegen einen anderen Gegner wäre das vielleicht nicht so bestraft worden“, meint Sigmund.

Im Training arbeitete seine Elf die Fehler aus dem Münster-Spiel auf. Am dritten Restrundenspieltag wird es für die Bürstädter allerdings nicht leichter. Am Sonntag (15 Uhr) reist der Aufsteiger zum Fünften VfR Fehlheim. Die Bensheimer kommen nach 23 von 34 Spieltagen auf 41 Punkte, sind im neuen Jahr allerdings noch ohne Erfolg. Gegen Primus Unter-Flockenbach (0:1) und in Bensheim (0:2) gab es Niederlagen. „Das ist ein ähnliches Kaliber wie Bensheim und Münster. Die Fehlheimer werden zu Hause den ersten Dreier landen wollen“, ist sich Sigmund sicher.

An das Hinspiel Anfang September werden sich die Bürstädter nur ungern erinnern. Das 1:5 unter der Woche zählt zu den schwächsten Saisonleistungen der Grün-Weißen. Mit 26 Punkten belegt die Eintracht Rang zwölf, wobei das Polster auf die Nichtabstiegszone am vergangenen Wochenende von vier auf zwei Punkte geschrumpft ist. „Wir werden dagegenhalten. Ein Punkt hilft uns nicht unbedingt weiter im Abstiegskampf, aber man muss auch sehen, gegen wen wir spielen“, betont Sigmund. Personell wird sich bei der – jahresübergreifend – seit fünf Punktspielen sieglosen Eintracht nicht viel verändern. Zwar kehren Vassili Theodorou und Andre Bandieramonte zurück. Dafür fällt jetzt Xhino Dushaj rotgesperrt aus. Ein Spiel Sperre muss noch Juan Marroqui Cases absitzen, außerdem fehlen Maxi Hödl, Niclas Herzberger und Paul Herbel.

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