Lokalsport Südhessen

Handball-Bezirksoberliga Schmied-Sieben nach Heppenheim

Nächster Härtetest für den TV Lampertheim

Lampertheim.Mit viel Rückenwind, aber auch einer gehörigen Portion Respekt fahren die Handballer des TV Lampertheim heute Abend zum Bezirksoberliga-Derby beim HC VfL Heppenheim. „Natürlich hat uns der Heimsieg gegen Crumstadt/Goddelau sehr gut getan und genau daran wollen wir jetzt auch wieder anknüpfen. Aber Heppenheim ist ein ganz gefährlicher Gegner“, erklärt TVL-Coach Achim Schmied.

Der Trainer selbst wird heute ab 20 Uhr nicht auf der Bank sitzen, wenn seine Mannschaft in der Nibelungenhalle spielt. „Ich bin leider krank und das würde absolut keinen Sinn machen“, so Schmied. Für ihn wird der langzeitverletzte Spieler Nicolas Glanzner das Coaching übernehmen: „Er ist lange genug dabei, kennt unser Team sehr gut und auch die Heppenheimer. Er verfügt über viel Handball-Sachverstand und hat auch schon Jugendmannschaften trainiert. Da mache ich mir absolut keine Sorgen“, sieht Schmied kein großes Handicap durch sein Fehlen.

Anders sieht es da schon bei den Spielern aus: Hinter Michael Redig steht noch ein dickes Fragezeichen, nachdem er schon gegen Crumstadt passen musste. „Das wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob er fit ist. Es würde uns natürlich schon helfen, wenn er dabei wäre“, so Schmied. Sicher wieder im Kader ist indes Marvin Mischler nach seinem Urlaub, womit der TVL fast komplett wäre.

Als wichtige Faktoren für einen Erfolg in Heppenheim sieht der Trainer die Tugenden an, die auch gegen den Titelkandidaten Crumstadt/Goddelau zuletzt zum 29:26-Erfolg führten: „Wir müssen in der Deckung wieder sehr konzentriert sein und ganz wichtig: die Rückwärtsbewegung, die in den Spielen zuvor kaum vorhanden war, muss genauso gut sein, wie gegen Crumstadt. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, gibt Schmied seinen Spielern mit auf den Weg.

Respekt auch bei Leister

Dass die Partie in Heppenheim kein Selbstläufer wird, das zeigt schon ein Blick auf die Tabelle: Heppenheim belegt mit 10:2 Punkten Rang vier, der TVL ist Sechster mit 8:6 Punkten. Und Schmied sieht die Kreisstädter zurecht so weit oben im Klassement: „Ich habe sie in dieser Runde schon zweimal gesehen und muss sagen, dass es mir gefällt, wie sie spielen. Heppenheim ist individuell sicher nicht überragend, harmoniert aber als Team sehr gut.“ Zudem hat der Gastgeber sich auch in der Deckung weiterentwickelt und verfügt über einen starken Mittelblock und gute Torhüter. „Wenn wir nicht über die erste oder zweite Welle kommen können, müssen wir im Angriff viel Geduld haben, um die Heppenheimer Abwehr ins Laufen zu bekommen“, erklärt Schmied.

Ähnlich wie Lampertheim hat auch Heppenheim Respekt vor dem Derby: „Der TVL ist für mich eines der Topteams der Liga. Sie sind auf allen Positionen sehr gut besetzt, meist sogar doppelt. “, meint HC VfL-Trainer Timo Leister. me

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