Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga FSG Riedrode muss in Fürth ran

Nervenprobe für den Spitzenreiter

Archivartikel

Ried.Sie kommen aus dem Niemandsland der Tabelle und sie hat in Sachen Meisterschaft keiner so richtig auf der Rechnung. Die Rede ist von den beiden Fußball-Kreisoberligisten Tvgg Lorsch und KSG Mitlechtern, die sich derzeit auf dem dritten und vierten Platz in der Tabelle in Lauerstellung tummeln. Da müssen sich Tabellenführer FSG Riedrode und der Zweite VfR Bürstadt ganz schön vorsehen, wenn sie am Rundenende zu Meisterehren kommen wollen. Auch die Spieler des TV Lampertheim müssen am Sonntag 100 Prozent geben, um am Sonntag in Mitlechtern zumindest ein Unentschieden zu holen.

Bereits am Samstag im Einsatz ist der neue Tabellenführer FSG Riedrode. Die Elf des Trainerduos Duro Bozanovic/Andreas Keinz muss sich bei der Spielvereinigung Fürth beweisen, der aufgrund personeller Nöte keinen Fuß mehr vor den anderen bekommt und inzwischen seinen Nimbus als Meisterschaftsanwärter eingebüßt hat. Aber das ist für Duro Bozanovic kein Grund, die Odenwälder, die vom ehemaligen Bürstädter Zweitligaspieler Ludwig Brenner trainiert werden, zu unterschätzen.

„Wir bereiten uns auf jedes Spiel gleich vor, unabhängig davon, in welcher Situation der Gegner gerade steckt. Gegen uns ist jeder Gegner hochmotiviert und hier erwarten wir, dass auch unsere Spieler mit der nötigen Konzentration zu Werke gehen. Außerdem kehren bei den Fürthern einige verletzte Spieler zurück“, betont Bozanovic.

Schon seit einiger Zeit muss die Spielgemeinschaft gleich auf einige Spieler verzichten. Tomislav Tadijan, Janis Wiesener, Julian Ille, Jonas Ille, Sinisa Pitlovic, Eduard Tropmann, Nils Schwaier, Jonas Ille und Quendrim Dzackaj sind alle verletzt. Zudem befindet sich Maximilian von Dungen noch im Urlaub.

Aber auch für die anderen Ried-Mannschaften stehen an der Bergstraße und im Odenwald keine Spaziergänge an. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Olympia Lorsch steht der FC Alemannia Groß-Rohrheim, der nun beim FC Ober-Abtsteinach spielt, unter Zugzwang. Und der VfR Bürstadt wird die Punkte bei der TSV Auerbach keineswegs geschenkt bekommen.

FV Hofheim nach Birkenau

Dagegen muss sich der FV Hofheim beim VfL Birkenau beweisen. Am Mittwochabend endete das Nachholspiel gegen Starkenburgia Heppenheim mit einem torlosen Unentschieden. Das ist bitter, denn als die Begegnung am 23. September wegen Unbespielbarkeit des Platzes zehn Minuten vor dem Abpfiff abgebrochen wurde, stand es 3:2 für die Hofheimer. FVH-Spielertrainer Oliver Schader war dennoch keineswegs unzufrieden mit dem Ergebnis und empfand dieses als gerecht: „Es war ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So geht das 0:0 letztlich in Ordnung.“ hias

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