Lokalsport Südhessen

Fußball-A-Liga FV Hofheim fordert Anatolia Birkenau

„Niederlage gegen direkten Konkurrenten ist verboten“

Archivartikel

Ried.In der Kreisliga A beginnt am Sonntag die Restrunde. Dabei starten die Lampertheimer Azzurri im Spitzenspiel gegen den TSV Reichenbach den ersten Angriff auf die Tabellenspitze (siehe „Spiel der Woche“), doch auch im unteren Ligabereich geht es spannend zu. Die SG Nordheim/Wattenheim reist zum TSV Aschbach, der FV Hofheim muss beim direkten Tabellennachbarn SV Anatolia Birkenau antreten. Dagegen hat der FV Biblis noch eine Woche länger Zeit zur Vorbereitung, da das Derby gegen den VfB Lampertheim wegen der Abmeldung der Spargelstädter in der Winterpause ausfällt.

SV Anatolia Birkenau – FV Hofheim

Direkt zum Start ins Pflichtspieljahr 2020 haben die Hofheimer am Sonntag (15.15 Uhr) eine wichtige Auswärtspartie vor der Brust. Die Mannschaft von Spielertrainer Tobias Haser, die aktuell nur einen Punkt vor der Abstiegsrelegation steht, reist zum unmittelbaren Tabellennachbarn nach Birkenau. „Gegen einen direkten Konkurrenten ist eine Niederlage verboten. Unser Ziel ist, möglichst positiv aus der Winterpause zu kommen“, sagt Haser.

Allerdings weiß er, dass es für seine Mannschaft nicht einfach werden wird: „Auf dem Platz in Birkenau zu spielen, ist immer sehr schwer, zudem geht es uns personell nicht gerade gut. Unser Minimalziel muss aber mindestens ein Punkt sein.“ So fehlt neben Stürmer Marcel Mackemull auch Tobias Haser selbst verletzungsbedingt. Außerdem gestaltete sich wegen der personellen Lage auch die Vorbereitung schwierig. In der spielfreien Zeit mussten die Hofheimer Chiri Raman an den VfR Bürstadt abgeben, Neuzugänge konnte Hasers kleiner Kader dagegen nicht begrüßen. Haser: „In allen Vorbereitungsspielen, die wir durchziehen konnten, haben wir eigentlich ganz gut gespielt, hatten aber immer nur ein, zwei Ersatzspieler auf der Bank. Das wird wohl auch am Sonntag in Birkenau so sein.“

TSV Aschbach – SG NoWa

Auch die SG NoWa würde am Sonntag (15.15 Uhr) gerne mit einem Auswärtserfolg in die Restrunde starten. Beim Tabellensechsten in Aschbach hofft Trainer Jens Stark auf Zählbares, auch wenn seine Truppe in der Außenseiterrolle ist: „Da wir ein sehr schweres Startprogramm haben, wollen wir in Aschbach unbedingt etwas mitnehmen.“

Damit das gelingt, sieht Stark vor allem seine Defensive gefordert: „Wir wissen, wer die Aschbacher Schlüsselspieler sind. Es muss uns gelingen, Spieler wie die Familie Weihrauch oder Stürmer Sandro Riebel auszuschalten – und möglichst lange die Null halten. Dazu müssen wir unsere eigenen Chancen konsequent nutzen, denn in der Abwehr sind die Aschbacher verwundbar. rago

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