Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Bürstadts Trainer Haßlöcher enttäuscht

Noch über dem Strich

Archivartikel

Bürstadt.Die 0:4-Niederlage der Bürstädter Eintracht bei der SKV Büttelborn lag Marcus Haßlöcher schwer im Magen. „Dass wir von jetzt an nicht alle Spiele gewinnen würden, war uns klar“, erklärte Bürstadts Fußball-Abteilungsleiter angesichts der Erfolgsserie, die der Gruppenliga-Aufsteiger zwischen Pokal (5:2 in Auerbach) und Meisterschaft (5:0 gegen Nauheim, 8:1 gegen Heppenheim, 2:0 gegen Fürth) zuletzt hingelegt hatte – und die am Mittwoch zu Ende ging. Mit einer enttäuschenden Leistung, wie Haßlöcher konstatierte: „Wir haben leider nicht das abgerufen, was uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hatte.“

Allzu sehr wollte Haßlöcher die siebte Niederlage im zwölften Punktspiel jedoch nicht dramatisieren. „Es war kein gutes Spiel von uns – fertig. Wenn man sich die anderen Ergebnisse ansieht, hat sich zum Glück nicht so viel getan. Aber wir haben uns wieder selbst Druck aufgebaut“, betonte Bürstadts Sportchef. Tatsächlich findet sich die Eintracht mit 13 Punkten immer noch über dem Strich wieder. Dank der jeweils 2:2-Unentschieden zwischen Nauheim (neun Punkte) und Einhausen (zehn) sowie zwischen dem Vorletzten KSG Georgenhausen (acht Punkte) und Lengfeld (zehn) blieb der Schaden überschaubar, zumal auch Messel (zehn) zu Hause dem SV Münster mit 0:4 unterlag.

Gegner nicht unterschätzt

Am Sonntag (15 Uhr, Eintracht-Sportplatz) wollen die Bürstädter ihren Vorsprung auf die Abstiegsränge wieder ausbauen. Mit Georgenhausen kommt ein Kontrahent, der ähnlich wie die Eintracht schwach in die Saison gestartet war, der sich aber zuletzt ordentlich Respekt verschaffen konnte. Aus den Partien gegen Michelstadt (3:3), in Höchst (3:2) und gegen Lengfeld (2:2) nahm die KSG fünf Zähler mit. Zum Vergleich: Die Eintracht ging gegen diese drei Mannschaften leer aus. „Wir haben keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen“, warnt Haßlöcher – und stellt klar: „Am Sonntag haben wir die Möglichkeit, das 0:4 in Büttelborn wieder geradezurücken.“

Auf Mittelfeldmann Andi Schwöbel (Muskelfaserriss) und Stürmer Juan Marroqui Cases (Urlaub) muss Trainer Benjamin Sigmund auf jeden Fall verzichten. Unklar ist, ob Vassili Theodorou (Magen-Darm-Infekt) zur Verfügung steht.

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