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Fußball FCK gibt sich vor dem Derby im DFB-Pokal gelassen

Nur in Mainz kribbelt es

Kaiserslautern/Mainz.Das ewige Duell David gegen Goliath löst für gewöhnlich beim Herausforderer ein besonderes Kribbeln aus. Vor dem ersten Rheinland-Pfalz-Derby seit mehr als sieben Jahren zwischen dem Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und dem Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sieht das anders aus. Während der Favorit aus der Landeshauptstadt dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal auf dem Betzenberg entgegenfiebert, geben sich die Roten Teufel gelassen.

„Wir freuen uns auf 90 Minuten Kampf und Emotionen auf dem Rasen. Man spürt, dass das Spiel die Region elektrisiert. Wir sind heiß“, sagte FSV-Sportvorstand Rouven Schröder. Kaiserslauterns Sport-Geschäftsführer Martin Bader erklärte dagegen: „Elektrisieren tut dieses Spiel eher die Mainzer, von deren Seite wird es viel höher gehangen. Unsere Fans fiebern dem Derby gegen Mannheim deutlich mehr entgegen.“ Mit dem Aufsteiger kreuzt der FCK am 1. September in der 3. Liga die sportlichen Klingen.

Außenseiter will sich wehren

Dennoch wollen die Pfälzer am Samstag (15.30 Uhr/Sky) dem Favoriten natürlich ein Bein stellen. „Wir sind in der Underdog-Rolle. Aber wir werden uns wehren und nicht vor Ehrfurcht erstarren“, kündigte FCK-Trainer Sascha Hildmann an.

Für 05-Trainer Sandro Schwarz zählt nur ein Sieg. „Wir nehmen die Rolle an und wollen das auf dem Platz mit viel Mentalität und guter Leistung darlegen“, sagte er und warnte davor, den Gegner zu unterschätzen: „Lautern hat einen guten Saisonstart hingelegt. Wir müssen kühlen Kopf bewahren.“ dpa

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