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Fußball-A-Liga Absteiger Hofheim gilt als Titelaspirant

Ohne großen Druck

Archivartikel

Hofheim.Wenn am kommenden Sonntag die neue Saison in der Kreisliga A angepfiffen wird, beginnt für den FV Hofheim ein schweres Jahr. Nachdem die Hofheimer in der vergangenen Runde aus der Kreisoberliga absteigen mussten, gilt der FVH für viele als einer der Kandidaten auf den Aufstieg. Da hätte auch Hofheims Co-Trainer Sven Dexler nichts dagegen, auch wenn der direkte Wiederaufstieg beim Riedclub nicht direkt angesprochen wird: „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen. Die Meisterschaft thematisieren wir noch nicht. Uns geht es darum, erstmal Selbstvertrauen in der A-Liga zu tanken. Wir wollen möglichst gut in die neue Saison starten, haben aber keinen großen Druck.“

Verändert haben die Hofheimer in der Sommerpause nicht viel. Fast die komplette Mannschaft blieb, mit Andrew Johnson, Nicholas Probst, Nikolas Siebert, Damon Wakelin und Maximilian Sperl konnte Spielertrainer Oliver Schader fünf Neuzugänge begrüßen, die fast alle aus dem eigenen Jugendteam hochgezogen wurden. „Auch wenn wir in der letzten Runde absteigen mussten, hätte es keinen Sinn gemacht, deswegen alles umzuwerfen. Die Mannschaft hat uns schon früh signalisiert, dass sie beim Verein bleiben werden. Trotz des Abstiegs war ja im vergangenen Jahr nicht alles schlecht. Unsere Mannschaft hat schon früh signalisiert, weiterarbeiten zu wollen und daran haben sie sich gehalten. Wir wollen etwas wiedergutmachen. Auch vom Verein haben wir deshalb Rückendeckung, sonst hätten sie mit uns ja auch nicht weitergemacht“, sagt Dexler.

„Im Training angezogen“

Trotzdem ist bei den Hofheimern nicht alles beim alten geblieben. Dexler: „Auch wenn wir unser System nicht komplett über Bord geworfen haben, wurde im Training deutlich angezogen. Gerade in der Defensive müssen wir uns in Zukunft verbessern, darauf haben wir Wert gelegt.“

In der Vorbereitung funktionierte das laut Dexler gut: „Die Trainingsbeteiligung war in Ordnung, es waren immer etwa 85 Prozent der Spieler da. Man darf ja nicht vergessen, dass es im Sommer immer Urlauber gibt und wir auch einige Schichtarbeiter haben. Alle ziehen aber mit und darauf können wir aufbauen.“

Die Ergebnisse ließen jedoch zu wünschen übrig. Von den drei Testspielen konnten die Hofheimer keine Partie gewinnen, aus dem Kreispokal schied man gegen die Tvgg Lorsch mit 1:2 aus.

Insgesamt sieht Dexler die A-Liga-Konkurrenz als sehr ausgeglichen an: „Es gibt sicherlich fünf bis sechs Mannschaften, die bis zum Schluss oben mitspielen werden. Ich glaube nicht, dass es wieder einen Ausreißer wie in der vergangenen Saison geben wird. Ich rechne neben dem ISC Fürth, der Birkenauer Anatolia und dem SV Lörzenbach auch mit dem SV Lindenfels.“ Gleich am kommenden Sonntag müssen die Hofheimer im „Spiel der Woche“ beim FV Biblis antreten (siehe nebenstehenden Bericht). rago

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