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Fußball-B-Liga Lampertheimer treffen am Sonntag auf formstarken TSV Hambach

Olympia kämpft mit Ausfällen

Ried.In der B-Liga hat es der alte Fußballadel in dieser Saison nicht gerade einfach. Anstatt oben mitzuspielen, fristet er in der unteren Tabellenhälfte ein eher trauriges Dasein. Anzeichen, die Liga endlich wieder nach oben zu verlassen, werden keine gemacht. Gerade das Trio TG Jahn Trösel, SV Kirschhausen und SV Affolterbach tut sich schwer. Alle drei Vereine spielten in der Saison 2016/17 noch in der Kreisliga A und schworen unmittelbar nach dem Abstieg, alsbald wieder in diese Klasse zurückzukehren. Doch daraus wurde bislang nichts.

Nicht viel besser ergeht es dem FSV Rimbach. Von 2004 bis 2019 waren die Blau-Weißen aus dem Odenwald stolzer A-Ligist und können sich mit dem 13. Tabellenplatz nur schwer anfreunden. Aber auch fünf Kilometer weiter südwestlich in Mörlenbach werden große Taschentücher benötigt, um sich die Tränen zu trocknen. Der SV/BSC steht auf Tabellenplatz zwölf und fast schon vergessen sind die glorreichen Zeiten, in denen der SV Mörlenbach von 1993 bis 1996 in der Oberliga Hessen auf sich aufmerksam machte.

Aber es gibt auch Vereine, die in dieser Runde Richtung Kreisliga A schielen. Der SC Rodau beispielsweise. Der kommende Heimgegner der SG Hüttenfeld gewann bislang alle sechs Spielen und nimmt auch im Lampertheimer Stadtteil die Favoritenstellung ein.

Auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert der TSV Hambach. Die Mannschaft des früheren Riedroder Trainer Udo Becker (2014 – 2017) wurde bislang ihrer Favoritenrolle gerecht und will nun auch beim FC Olympia Lampertheim dreifach punkten.

Das will der FC Olympia in jedem Fall verhindern. „Wir sind heim- und konditionsstark und auf unserem großen Rasenplatz im Adam-Günderoth-Stadion wollen wir den Hambachern Paroli bieten“, kündigt Lampertheims Sportausschussvorsitzender Patrick Andres Gegenwehr an. Diese wird auch notwendig sein, denn die Hambacher haben die wenigen Abgänge zu Saisonbeginn kompensiert und sind eingespielt, was beim jüngsten 8:1-Erfolg gegen die Spielvereinigung Fürth II mehr als deutlich wurde. „Wir wollen gegen die Hambacher endlich mal etwas holen. Sonst meinen die, es sei ein Selbstläufer gegen uns zu gewinnen“, sagt Andres.

Am Sonntag wird die Olympia-Mannschaft aber erneut umgestellt werden müssen. Nach dem Knöchelbruch von André Braun muss der Verein auch auf den beruflich verhinderten Spielführer Arton Kabashi verzichten. De Weiteren muss Tolga Boztepe kurzfristig in die türkische Heimat zurück und Yannick Schmitzs Einsatz ist wegen einer Prellung mehr als fraglich. Dafür kehren neben Mittelfeldspieler Matthias Hecher auch Angreifer Heiko Hanusch und Innenverteidiger Dennis Becker in die Mannschaft zurück.

Ein spannendes Verfolgerduell steigt in Zotzenbach, wo der gastgebende FSV die zweite Mannschaft der FSG Riedrode empfängt. hias

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