Lokalsport Südhessen

Tischtennis Vier Spieler verlassen TTC Groß-Rohrheim

Personeller Aderlass

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Beim TTC Groß-Rohrheim herrscht Stillstand. „Gemäß der Empfehlungen des Deutschen Tischtennis-Bundes kann es voraussichtlich zeitnah mit dem Trainingsbetrieb wieder losgehen“, erklärt Kapitän Tobias Meixner. In diesen Tagen stellt das Schutz- und Handlungskonzept des DTTB zur Wiederaufnahme des Trainings den TTC vor Herausforderungen.

„Offiziell wird das Training bei uns erst nächste Woche durchführbar sein, da wir noch einen Hygienebeauftragten suchen, der sich um alles kümmert“, teilt Meixner – nicht ohne Bedenken – mit: „Da muss man abwarten, ob das denn auch wirklich Spaß macht, wenn man seinen Sport nur mit angezogener Handbremse betreiben darf.“ Das neue DTTB-Konzept sieht unter anderem Desinfektions- und Hygienemaßnahmen sowie ein Verbot von Spielformen wie Doppel oder Rundlauf vor.

Kaiser-Brüder nach Lampertheim

Wie es für den TTC nach dem Abstieg aus der Verbandsliga Süd weitergeht, ist offen. Der personelle Aderlass ist groß. „Nicolas Tomahogh hatte uns schon vor der Krise mitgeteilt, dass er zum Verbandsliga-Aufsteiger VfR Fehlheim II wechseln wird. Während der Krise kam die Info von Stephan und Matthias Kaiser, dass sie eine neue Herausforderung beim TTC Lampertheim II in der Verbandsliga annehmen. Zudem wechselt Simon Hennrich zum TSK Rimbach“, holt Meixner aus.

Noch ist unklar, ob die Groß-Rohrheimer regulär in der Bezirksoberliga oder in einer tieferen Spielklasse antreten werden. „Das hängt davon ab, was noch bis zum Ablauf der Wechselfrist am 31. Mai personell geschieht“, erklärt Meixner. cpa

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