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Fußball-Kreisoberliga Mühsamer 2:1-Erfolg des Spitzenreiters gegen Alemannia Groß-Rohrheim / VfR Bürstadt gewinnt 5:1 / TVL unterliegt Schlusslicht

Pitlovic erlöst FSG Riedrode

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga verteidigte die FSG Riedrode mit etwas Glück und einem 2:1-Heimsieg über Alemannia Groß-Rohrheim die Tabellenführung. Erster Anwärter auf den zweiten Tabellenplatz ist der VfR Bürstadt, der sich der Auswärtsaufgabe VfL Birkenau mit Bravour entledigte und dort zu einem 5:1-Erfolg kam. Aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter muss sich der TV Lampertheim nach der 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht Ober-Abtsteinach so langsam aber sicher verabschieden. Aber auch für den FV Hofheim gab es gestern im Odenwald nichts zu erben – 1:5 bei Anatolia Birkenau.

FSG Riedrode – Groß-Rohrheim 2:1

Die FSG tat sich phasenweise sehr schwer. Das Angriffsspiel der Gastgeber kam lange Zeit nicht auf Touren und es fehlte die zündende Idee. Besser agierten in der ersten Halbzeit die Groß-Rohrheimer, die sich in der 31. Minute nach einer Ecke ganz besonders freuten, als Almedin Besic ins leere Tor zum 0:1 einschoss. Dies wäre auch fast der Pausenstand gewesen, wenn sich Oliver Schrah in der 43. Minute nicht ein Herz gefasst hätte. Sein Distanzschuss senkte sich über Rohrheims Torwart Dominik Nolte zum 1:1 ins Netz. In der zweiten Halbzeit kam die FSG besser ins Spiel. Und wie bereits vor Wochenfrist in Hofheim sorgte Sinisa Pitlovic für einen Riedroder Glücksmoment, als er in der 81. Minute den 2:1-Siegtreffer erzielte.

VfL Birkenau – VfR Bürstadt 1:5

Im Stile einer Spitzenmannschaft kam der VfR Bürstadt zu einem 5:1-Erfolg in Birkenau und bleibt damit der FSG Riedrode weiterhin dicht auf den Fersen. „Das war ein standesgemäßer Erfolg. Auch wenn wir viele gute Ansätze zeigten und zumindest einen zweiten Treffer verdient gehabt hätten, war der Bürstädter Erfolg hochverdient“, berichtete Thomas Schmitt vom VfL Birkenau von klaren Verhältnissen. Ein Doppelschlag zum Ende der ersten Halbzeit brachte die Bürstädter auf die Siegerstraße. Kaum hatte Christoph Schamber mit einem Flachschuss das 0:1 erzielt, da hieß es nur eine Minute später durch Kadir Kilics Abstauber 0:2. Immerhin gelang den Gastgebern noch vor der Halbzeit das 1:2 durch Murat Capucu. Nach dem Wechsel machten die Bürstädter den Sack endgültig zu. Kilics Flachschuss bedeutete in der 47. Minute das 1:3, ehe Timo Seyfried nach einer schönen Ballstafette in der 54. Minute das 1:4 gelang. Erneut war es Schamber, der in der 64. Minute zum 1:5 traf.

O.-Abtsteinach – TV Lamperth. 2:0

Gegen die optisch überlegenen Lampertheimer ließ der FC Ober-Abtsteinach kaum Chancen zu. „Und wir haben eiskalt gekontert“, war nach den Worten von FCO-Pressesprecher Michael Doeringer der Sieg seiner Mannschaft gar nicht einmal so unverdient. In der 20. Minute legte die Heimmannschaft die Basis für ihren Erfolg. Als Okan Bekyigit im Lampertheimer Strafraum von den Beinen geholt wurde, entschied der Schiedsrichter auf Foulelfmeter und diesen verwandelte Philipp Kirschenlohr zum 1:0. Auch in der 55. Minute waren die Lampertheimer Turner geschlagen. Bei einem Freistoß aus 17 Metern legte sich Okan Bekyigit den Ball zurecht und traf ins linke untere Eck. TVL-Torwart Peter Hecher, der fast noch an das Spielgerät herangekommen wäre, musste sich geschlagen geben.

Anatolia Birkenau – FV Hofheim 5:1

Wer 1:0 führt, der stets verliert. Diese alte Fußballweisheit stieß dem FV Hofheim bei Anatolia Birkenau übel auf. Denn kaum brachte Christian Baunach die Gäste in der 28. Minute in Führung, legten die Birkenauer los wie die Feuerwehr. War es Kenan Yücel, dem in der 35. Minute das 1:1 gelang, so hatte die Heimmannschaft in Buba Ceesay (56.), Bala Musa Kamara (78.) und Seedy Sonko (86.) ihre weiteren Torschütze. Das zwischenzeitliche 1:3 fiel in der 73. Minute unter Hofheimer Mithilfe, denn Sven Dexler unterlief in der 73. Minute ein Eigentor. hias

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