Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Riedrode schlägt Türk Gücü 6:1

Pitlovic überragt bei FSG-Erfolg

Archivartikel

Riedrode.Nicht zuletzt dank eines bestens aufgelegten Sinisa Pitlovic hat die FSG Riedrode ihre Heimausbeute in der Fußball-Gruppenliga aufgebessert. Beim Rückrundenstart am Sonntag schickte der Aufsteiger den FC Türk Gücü Rüsselsheim mit einem 6:1 (3:0) nach Hause. Dabei traf Riedrodes Angreifer viermal und legte einen Treffer auf.

Für die FSG war es der dritte Erfolg im neunten Heimspiel, der letzte datierte vom 8. September (3:1 gegen Nauheim). Überhaupt hatte Riedrode zuletzt nur eines von acht Punktspielen gewinnen können. „Für uns war es sehr wichtig, dass wir zu Hause gewinnen und den Gegner damit auf Abstand halten konnten“, freute sich FSG-Trainer Duro Bozanovic darüber, dass die Blau-Schwarz-Gelben letztlich sogar den 3:0-Hinspielerfolg in Rüsselsheim vom ersten Spieltag übertrafen.

So deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf vor 70 Zuschauern allerdings nicht. „Der Gegner hat uns den Aufbau im Mittelfeld sehr erschwert. Fast alle zweiten Bälle gingen an die Rüsselsheimer. Auch die Zweikämpfe haben sie besser angenommen, so dass der Gegner sicher mehr vom Spiel hatte – wenn auch keine zwingenden Chancen“, meinte Bozanovic.

Effektive Heimelf

In Hälfte eins kam Türk Gücü zu einem Pfostenschuss sowie zu einer durchaus elfmeterreifen Aktion. „Wenn sich der Stürmer da fallen lässt, gibt der Schiedsrichter wohl den Elfer“, räumte Bozanovic ein. Riedrode agierte überaus effektiv, betonte der FSG-Coach: „Bei uns war jeder Schuss ein Treffer.“

Nach dem Doppelpack von Sinisa Pitlovic (10./43.), der das 2:0 durch Tomislav Tadijan vorbereitete (24.), stand es zur Pause 3:0. Nach dem 4:0 durch Pitlovic (64.) „war die Partie gelaufen“, befand Bozanovic.

Rüsselsheim, jetzt 13. mit 18 Punkten, kam zum 1:4-Anschlusstreffer durch Avni Krasniqi (67.), ehe Pitlovic mit seinem vierten Tor auf 5:1 stellte (73.).

Den Schlusspunkt zum 6:1 für die FSG, die jetzt wieder mit 27 Zählern auf Rang sechs steht, setzte Nils Schwaier (76.).

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