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Tischtennis Hüttenfeld, Bürstadt III und Lampertheim IV verpassen Klassenerhalt / TVB II in der Relegation um den Bezirksliga-Aufstieg

Ried-Trio muss runter

Ried.Der letzte Tischtennis-Spieltag hatte auf Bezirksebene noch einige sportliche Entscheidungen im Schlepptau. Für drei Ried-Mannschaften brachte das Saisonfinale allerdings keine Wendung zum Guten mehr mit. In der Bezirksliga-Gruppe 1 steht die SG Hüttenfeld nach einer 3:9-Heimniederlage gegen Meister TTV Topspin Lorsch II als Absteiger fest. Aus der Bezirksklasse-Gruppe 1 steigen mit dem TV Bürstadt III und dem TTV Lampertheim IV gleich zwei Ried-Teams ab. Dagegen darf der TV Bürstadt II nach einem 9:3-Erfolg bei Darmstadt 98 III als Vizemeister der Bezirksklasse-Gruppe 3 in die Relegation. Bereits in der vergangenen Woche hatte Bürstadts „Erste“ das Ticket zur Relegation gelöst. Der Vizemeister der Bezirksliga-Gruppe 1 schloss die Runde nun mit einem 9:7-Erfolg gegen Absteiger TV Beerfelden ab.

TV Bürstadt, Bezirksliga-Gruppe 1: Nach dem knappen 9:7-Heimsieg gegen Beerfelden atmeten die TVB-Herren auf. „Beerfelden hat gekämpft und wollte nach dem letzten Strohhalm im Abstiegskampf greifen“, meinte Frank Rosenberger. Der TVB-Kapitän holte auf Position eins zwei Punkte. An der Seite von Jan Epple entschied Rosenberger zudem das Eingangs- und das Entscheidungsdoppel für sich. In der Mitte punktete Enrico Hof doppelt für Bürstadt.

Jetzt blickt der Vizemeister der Gruppe 1 durchaus zuversichtlich in Richtung Relegation. Am 5. Mai geht es in Schaafheim gegen den Bezirksoberliga-Drittletzten TTC Heppenheim III und Alemannia Königstädten II, den Vizemeister der Gruppe 2. „Das sind zwei starke, aber keine unschlagbaren Mannschaften. Die Tagesform wird entscheiden“, glaubt Rosenberger.

SG Hüttenfeld, Bezirksliga-Gruppe 1: Trotz des Heimvorteils gab es für Hüttenfeld beim 3:9 gegen Meister Lorsch II erwartungsgemäß wenig zu holen. Kapitän Volker Berg, Matthias Thomas und Heiko Möller sorgten nach einem 0:5-Rückstand für Schadensbegrenzung. Der Abstieg als Liga-Schlusslicht (10:30 Punkte) trifft den Vorjahresdritten nicht unerwartet. In den vergangenen sieben Punktspielen ging die SGH bis auf zwei Unentschieden gegen Lampertheim III und Beerfelden stets leer aus.

TV Bürstadt III, Bezirksklasse-Gruppe 1: „Unsere Chancen waren sowieso nur noch minimal gewesen“, erklärte TVB-Abteilungsleiter Rosenberger nach dem Abstieg der dritten Mannschaft, die nach zwei Saisons auf Bezirksebene wieder mit der Kreisliga vorliebnehmen muss. Bei der 7:9-Heimniederlage im Derby gegen Lampertheims „Vierte“ bot Bürstadt III dem Ried-Konkurrenten lange die Stirn. „Das war ein ordentliches Ergebnis“, befand Rosenberger. Beim 3:9 gegen die DJK SSG Bensheim punktete TVB-Spitzenmann Harald Gliewe doppelt.

TTC Lampertheim IV, Bezirksklasse-Gruppe 1: Der vermehrte Abstieg auf Bezirksebene – ab der kommenden Saison sind nur noch zehn statt elf Teams in den Ligen vertreten – hat zur Folge, dass auch der Drittletzte Lampertheim IV wieder runter in die Kreisliga muss. „Eigentlich hatten wir nicht gedacht, so gute Chancen zu haben. Heute muss man aufgrund von vielen knappen Ergebnissen gegen uns sagen, dass dieser Abstieg zu verhindern gewesen wäre“, bedauert TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend. Beim 9:7-Erfolg in Bürstadt erfüllte Lampertheims „Vierte“ ihre Pflicht, doch zum 0:9 bei Vizemeister TSK Rimbach traten die Spargelstädter ersatzgeschwächt an. Für die neue Runde gibt sich van gen Hassend zuversichtlich: „Mit dieser Mannschaft würden wir sicher wieder aufsteigen.“

TV Bürstadt II, Bezirksklasse-Gruppe 3: Nach dem überzeugenden 9:3-Erfolg in Darmstadt kommt die Reserve des TV Bürstadt auf 33:7 Punkte. Meister wurde der TSV Modau (32:6 Punkte), der sein Heimspiel gegen den ersatzgeschwächten Dritten TV Seeheim (31:9 Punkte) mit 9:7 gewann. Hätte Seeheim im besten Fall 9:3 gewonnen, wäre Bürstadt II sogar Meister geworden. „Mit Modau hat sich die wohl stärkste Mannschaft durchgesetzt“, erkennt Frank Rosenberger allerdings fair an. Für die Relegationsspiele am 5. Mai in Schaafheim rechnet Bürstadts Abteilungsleiter mit einer „ganz anderen Hausnummer“, wie er betont: „Blau-Weiß Münster II und Eintracht Pfungstadt IV sind zwei richtig harte Brocken.“

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