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Fußball-Gruppenliga FSG reist zum Aufsteigerduell nach Babenhausen / Eintracht Bürstadt zu Gast beim Drittletzten Geinsheim

Riedrode fordert Spitzenreiter

Archivartikel

Ried.Nach den unnötigen Punktverlusten am vergangenen Sonntag haben sich die Bürstädter Fußball-Gruppenligisten für den 14. Spieltag Einiges vorgenommen. Am Sonntag (15 Uhr) ist Aufsteiger FSG Riedrode zu Gast bei Tabellenführer SG Langstadt/Babenhausen. Zur selben Zeit schaut auch Eintracht Bürstadt bei einem Aufsteiger vorbei, es geht zum SV 07 Geinsheim.

Langst./Bab. – Riedrode

Bei der Eintracht brannte Langstadt/Babenhausen (31 Punkte) zuletzt zwar kein Fußball-Feuerwerk ab, am Ende stand dennoch ein 3:2-Erfolg. Geht es nach FSG-Trainer Duro Bozanovic, hat der tolle Start des Tabellenführers (zehn Siege, ein Remis, eine Niederlage) allerdings nichts mit Glück zu tun. „Ich habe mir Langstadt/Babenhausen vor ein paar Wochen beim 4:3-Sieg in Nauheim angeschaut. Die Mannschaft ist bestückt mit tollen Fußballern. Alexander Haberkorn ist ein Ausnahmezehner und einer der besten Spieler der Liga, Fulbert Amouzouvi und Andrej Kolchak sind vorne richtig stark“, sagt Bozanovic. Die Spielweise der SG hat ebenfalls Eindruck hinterlassen: „Sie spielen einen sehr konsequenten Fußball mit unheimlich viel Speed im letzten Drittel, oft geht es über lange Bälle. Sie haben enorm viel Qualität und stehen nicht umsonst da oben.“

Dass auch Riedrode viel Qualität besitzt, davon sind Bozanovic und sein FSG-Trainerpartner Andreas Keinz überzeugt – auch wenn der Fünfte (20 Punkte) zuletzt drei Niederlagen und ein 1:1 gegen den punktgleichen TSV Höchst bezog. „Höchst hat eine Chance und macht ein Tor draus. Wir haben fünf bis sechs Chancen“, fordert Bozanovic, „solche Hochkaräter nicht liegen zu lassen. Sonst belohnen wir uns nicht“. Vor dem Aufsteigerduell in Babenhausen sieht Riedrodes Coach seine Elf als „Außenseiter“ an: „Wir haben nichts zu verlieren und wollen 90 Minuten einen Fight abliefern.“

Für Sonntag müssen Bozanovic/Keinz ohne die verletzten Marcel Daniel, Qendrim Dzackaj, Julian Ille, Dominic Kohl, Marc Kress und Sefcan Pircek planen. „Da müssen wir jetzt durch“, meint Bozanovic. Dafür kehren Maxi von Dungen und Musa Comma zurück. Der reaktivierte Innenverteidiger Jonas Ille konnte nach einem Schlag auf die Wade in dieser Woche noch nicht trainieren. Bozanovic hofft auf eine schnelle Genesung des 28-Jährigen: „Er musste am Sonntag praktisch ohne Training ran und hat ein Riesenspiel gemacht. Ich bin ein großer Fan von ihm.“

Geinsheim – Et. Bürstadt

Das jüngste 2:3 gegen Primus Langstadt/Babenhausen ist ein Sinnbild der bisherigen Eintracht-Saison. Wer die bisherigen zwölf Punktspiele der Elf von Spielertrainer Benjamin Sigmund verfolgt hat, weiß: In der Mehrzahl der Partien war die Eintracht mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar besser als der Kontrahent. Das findet auch Bürstadts Fußball-Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher: „Wir haben bewiesen, dass wir mit jedem Gegner mithalten können.“

In den Ergebnissen spiegelt sich die gefühlte Eintracht-Dominanz indes nicht wider. Sechs Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber, 18 Zähler bedeuten Rang acht. „Wir haben zuletzt wieder zu viele leichte Fehler gemacht und waren vorne nicht konsequent genug“, blickt Haßlöcher nach vorn: „Wenn wir das beheben und unser Vertikalspiel nach vorne durchsetzen, haben wir in Geinsheim gute Chancen.“ Als „Selbstläufer“ will Haßlöcher den Dreier beim Drittletzten (zehn Punkte) nicht betrachten: „Wenn wir das denken, haben wir so gut wie verloren.“ Personell stehen bis auf Niclas Herzberger alle Mann bereit – Andi Schwöbel, Mehmet Tutay, Matthias Wegerle und Juan Marroqui Cases sind wieder an Bord.

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