Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga TVL schlägt Heppenheim mit 2:0

Salzmann – das Mentalitätsmonster

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße bezwang der TV Lampertheim am Samstag den FC Starkenburgia Heppenheim. Bereits am Freitagabend wurde das Ried-Derby zwischen dem FV Hofheim und dem FC Alemannia Groß-Rohrheim ausgetragen. Endstand 2:3.

TV Lampertheim –Starkenb. 2:0

„Er läuft wie ein Salzmann“ – gäbe es dieses Sprichwort nicht bereits, hätte man es im Lampertheimer Sportzentrum Ost erfinden können, ja müssen. Der Spieler, der dazu Anlass gab, war ohne Zweifel René Salzmann. Dieser strotzte geradezu vor Kraft, als er die Heppenheimer Abwehr überlief. Mehrmals steuerte er auch alleine aufs Tor von Jonas Fickel zu, doch die Abschlüsse glückten ihm letztlich nicht. TVL-Trainer Rudi Kecskemeti war dennoch voll des Lobes für seinen Spieler: „Ich habe selten einen Spieler kennengelernt, der so ein Mentalitätsmonster ist wie René.“

Mit dem Spiel seiner Mannschaft zeigte sich der Übungsleiter zufrieden, er beklagte aber, dass seine Elf im Verwerten der Tormöglichkeiten viel zu harmlos war. „Letztlich waren aber die Heppenheimer zu harmlos, so dass sich dies nicht gerächt hat“, so Kecskemeti. Vor 100 Zuschauern dauerte es nicht all zu lange, bis sich der Anhang der Lampertheimer Fußballer auf die Kerwe einstimmen durfte. In der sechsten Minute nahm Pascal Simon aus 20 Metern Maß und zirkelte den Ball ins rechte Eck des Heppenheimer Tores. Zwei Minuten später sollte es noch besser kommen. Als René Salzmann aufs Gästetor schoss, passierte der Ball unter Mithilfe von Torwart Fickel erneut die Linie – 2:0.

Vom traditionsreichen FC Starkenburgia war lange nichts zu sehen. Erst nach der Halbzeitpause steigerte die Elf des Trainerduos Volkan Koc/Volkan Erdinc ihre Bemühungen. So richtig brenzlig wurde es aber auch in dieser Phase des Spieles nicht. Weitaus mehr Torgefahr ging dann wieder von den Lampertheimern aus, die in der Schlussphase mit dem dritten Treffer endlich jegliche Zweifel am Erfolg beteiligen wollten.

Salzmann startete einen Sololauf über das halbe Feld und gab den Gegnern das Gefühl, als wären sie Statisten auf der Heppenheimer Freilichtbühne. Doch ihm war ein weiterer Torerfolg ebenso wenig vergönnt, wie Pascal Simon, dem bei seinen Schüssen die Präzision fehlte.

FV Hofheim – A. Groß-Rohrheim 2:3

Die Worte, mit denen Hofheims Spielertrainer Oliver Schader seine Akteure vor dem Topsturm der Rohrheimer gewarnt hatte, waren keineswegs unbegründet. So erwies sich die Offensive des FC Alemannia im Derby erneut als treffsicher. Sven Meyer machte gleich in der ersten Minute den Anfang, als ihm das 0:1 gelang. Immerhin sorgte Hofheims Zugang Manuel Scharr in der achten Minute für den 1:1-Ausgleich.

Die Mitte der zweiten Halbzeit gehörte aber eindeutig den Gästen, bei denen Marcel Eckhart mit seinen Treffern in der 61. und 78. Minute für die Vorentscheidung sorgte. So kam Fabian Gräfs verwandelter Strafstoß in der 82. Minute zu spät, um Groß-Rohrheim noch den Sieg streitig zu machen. „Der Groß-Rohrheimer Sieg ist verdient. Bei den Gegentoren haben wir Unterstützung geleistet“, bedauerte Schader. hias

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