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Fußball KSC will Abwärtstrend gegen Regensburg stoppen

Schwache Defensive

Karlsruhe.Noch versuchen sie beim Karlsruher SC, die Ruhe zu bewahren. Auch nach acht Spielen ohne Sieg, nach denen der Fußball-Zweitligist nur noch zwei Punkte vor der Abstiegszone steht, gibt es keine Fundamentalkritik an den Auftritten der Badener. Schon gar nicht wegen des 0:3 am Sonntag beim Rivalen VfB Stuttgart. „Es ist keine Situation, in der ich die Alarmglocken anschalten würde. So schlecht ist die Situation eigentlich nicht“, sagt der defensive Mittelfeldspieler Lukas Fröde. „Es ist ja nicht so, dass wir in einer großen Krise stecken.“

Das wohl nicht. Denn unter den acht Spielen ohne Sieg waren sieben Unentschieden in Serie. Und mit der Derby-Pleite beim VfB will sich im Wildpark vor der Heimpartie gegen Jahn Regensburg am Freitag (18.30 Uhr/Sky) ohnehin niemand lange aufhalten. Schließlich ist der VfB nicht nur finanziell ein ganz anderes Kaliber als der Zweitliga-Neuling KSC und strebt die Bundesliga-Rückkehr an. Dennoch: Bei einer weiteren Niederlage würde die Lage des KSC langsam bedrohlich werden und der Sturz in die Abstiegszone drohen.

Fröde sieht den Abwärtstrend in einer Ansammlung kleinerer Fehler in der Defensive begründet. „Wir entscheiden uns hin und wieder falsch oder müssen dem Druck des Gegners Tribut zollen“, erklärt der 24-Jährige, der im Sommer vom MSV Duisburg kam. Was Fröde nicht sagte: Gerade auf der rechten Abwehrseite, wo der fußballerisch limitierte Marco Thiede verteidigt, ist der KSC sehr anfällig. dpa

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