Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Keinz-Elf erwartet SG Einhausen zum Ried-Derby

Selbstbewusste SG Riedrode

Archivartikel

Ried.In Sachen Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga ist die SG Riedrode auf einem guten Weg. Zwar sind es lediglich drei Zähler, die die Gelb-Schwarzen Vorsprung auf den Relegationsplatz haben, doch der jüngste 4:3-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach flößte der Elf von Andreas Keinz neues Selbstvertrauen ein. Auch am Sonntag genießt die SGR Heimrecht. Das ewig junge Derby gegen die SG Einhausen steht an.

Obwohl das Spielverhalten der Einhäuser Mannschaft von Uwe Bertsch einer launigen Diva gleicht, kann diese noch Zweiter werden. Keinz, der Trainer der SG Riedrode, weiß über die Stärken des kommenden Gegners bestens Bescheid: „Wir treffen auf die zweitstärkste Offensive der Kreisoberliga. Im Hinspiel haben wir zwei leichtsinnige Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben. Das darf uns nicht wieder passieren. Die positiven Ergebnisse der vergangenen Wochen stimmen mich zuversichtlich, dass wir auch gegen eine solche Spitzenmannschaft etwas Zählbares holen können.“

Dabei lässt sich Keinz von der misslichen personellen Situation nicht beeindrucken. Ümit Erdem, der die Mannschaft in den vergangenen Wochen nach seiner Rückkehr auch emotional nach vorne brachte, fällt wegen Verdachts auf Muskelfaserriss aus. Auch hinter dem Einsatz von Michael Fading, Lukas Eichler und Dzackaj stehen Fragezeichen.

Noch vor einer Woche schien der zweite Tabellenplatz für Alemannia Groß-Rohrheim sicherer denn je. Aber nach der 0:2-Niederlage in Fürth ist der FSV Riedrode den Rohrheimern auf die Pelle gerückt und hat nur noch zwei Punkte Rückstand. „Das war unser schlechtestes Auswärtsspiel“, legte sich Vorsitzender Klaus Anthes fest. Er fragt sich derzeit, warum die Mannschaft vom spielerischen Niveau der Vorrunde so weit entfernt ist. „Hoffentlich geht uns jetzt nicht die Luft aus“, so Anthes. Er hofft, dass die Mannschaft im Spiel gegen Starkenburgia Heppenheim die Scharte aus dem Fürth-Spiel auswetzen will. Mittelstürmer Sven Meyer wird aber nicht mithelfen können. Er fällt aufgrund einer Verletzung aus.

Die Bürstädter Eintracht will sich auch nach dem gesicherten Titel im Heimspiel gegen die SG Wald-Michelbach meisterlich präsentieren. „Der große Druck ist zwar weg, doch wir werden die Sache weiterhin ernst nehmen“, betont Eintracht-Trainer Benjamin Sigmund, dass seine Mannschaft die Punkte nun nicht herschenken will. Allerdings werde der ein oder andere Reservist mehr Spielzeit als bisher üblich bekommen.

Den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche hat der FV Hofheim, der am Sonntag Gast bei der KSG Mitlechtern ist. Nicht ganz so weit reisen muss der VfR Bürstadt, der bei der Tvgg Lorsch spielt, bei der der frühere Hofheimer und Nordheimer Trainer Thomas Ofenloch als Co-Trainer fungiert. Bereits am Samstag um 17 Uhr empfängt der FSV Riedrode Anatolia Birkenau. hias

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