Lokalsport Südhessen

Fußball-B-Liga SG Hüttenfeld peilt Platz in der oberen Tabellenhälfte an

Selbstbewusster Aufsteiger

Archivartikel

Hüttenfeld.Nach neun Jahren Abstinenz ist die SG Hüttenfeld nun wieder in die Kreisliga B Bergstraße zurückgekehrt – und es deutet vieles darauf hin, dass die fußballerische Talsohle im Lampertheimer Stadtteil erst einmal durchschritten ist.

Jury Mai, der Trainer der SG Hüttenfeld, hat vor der neuen sportlichen Umgebung jedenfalls keine Angst und rechnet nicht damit, dass sein Verein im Kampf um den Ligaverbleib gewaltige Probleme bekommen könnte.

„Platz fünf bis acht ist schon realistisch – eben ein Platz in der oberen Tabellenhälfte“, gibt er die Marschroute aus.

Seine Hoffnung schöpft er dabei aus dem beherzten Auftreten seiner Mannschaft in der vergangenen Saison, als diese so manche Krise überstand und am letzten Spieltag mit dem 1:0 über den TSV Gras-Ellenbach mit dem härtesten Konkurrenten nach Punkten gleichzog, ihn im direkten Vergleich überflügelte und letztlich Meister wurde.

„Bin stolz auf meine Jungs“

„Auch wenn ich das Temperament einiger Spieler zügeln muss, bin ich sehr stolz auf meine Jungs“, gibt Jury Mai unumwunden zu, dass er gerne Trainer in Hüttenfeld ist. Immerhin steht er bei der Arbeit im organisatorischen Bereich auch nicht alleine da, sondern erfährt Unterstützung durch Werner Gleißner, Marco Falkenstein und Harald Lerchl. Auch seine beiden Co-Trainer Tobias Nowakowski und Ricardo Rodriguez tragen viel dazu bei, dass bei der SG Hüttenfeld derzeit vieles rund läuft.

Gerade Nowakowski ist derzeit gefordert, denn sein Augenmerk lieg darauf, die bisherigen Hüttenfelder A-Junioren Daniel Hartmann, Philipp Menges, Jan Heinrich und Matthias Boxheimer in die Mannschaft zu integrieren.

Eine Aufgabe, die ihm liegen sollte, denn in der vergangenen Saison trainierte er die A-Junioren der Spielgemeinschaft TV Lampertheim/SG Hüttenfeld.

Schon etwas Erfahrung aus dem Seniorenbereich bringen Maxi Busch und Niklas Ender mit, die in der vergangenen Spielzeit schon so manch Kreisoberliga-Spiel für den Lokalrivalen TV Lampertheim bestritten.

Eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern sowie der große Kader, das wird auch in der kommenden Saison die Hüttenfelder Stärke ausmachen. „Wir haben einige Spielerpersönlichkeiten in unserer Mannschaft, echte Typen. Unser Spiel fokussieren wir allerdings nicht auf einen von ihnen, sondern wir agieren sehr variabel“, erläutert Mai.

Ihm ist außerdem bewusst, dass er die Reservisten bei Laune halten und ihnen immer wieder genügend Spielmöglichkeiten geben muss, auch weil die SG Hüttenfeld derzeit über keine Reservemannschaft verfügt.

Testspiele gegen A-Ligisten

In jedem Fall haben die Hüttenfelder ordentliche Vorbereitungsgegner ausgewählt, die sie fordern werden, denn der VfB Lampertheim, die SG Nordheim/Wattenheim, der FV Hofheim und Azzurri Lampertheim sind allesamt in der Kreisliga A beheimatet.

Bestandteil der Vorbereitung auf die Verbandsrunde ist auch die Pokalbegegnung am Sonntag, 21. Juli, bei der die SG Hüttenfeld Kreisoberliga-Absteiger Anatolia Birkenau empfängt. hias

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional