Lokalsport Südhessen

Tischtennis 4:8-Niederlage gegen Primus Heppenheim IV

SG Hüttenfeld froh über Pause

Ried.Nach der 4:8-Heimniederlage gegen Spitzenreiter TTC Heppenheim IV fasste Volker Berg die Lage der Tischtennis-Herren der SG Hüttenfeld fix zusammen. „In Summe sind wir mit drei Punkten aus vier Spielen zufrieden. Wir sind aber auch um die Pause ganz froh“, sagte der Kapitän des Bezirksliga-Aufsteigers. Die Herbstferien wollen die Hüttenfelder für sich nutzen: „Da können wir noch mal ins Training gehen, weil die für uns überlebenswichtigen Spiele jetzt erst kommen.“

Acht Tage nach dem 3:9 gegen Rimbach kassierte die SGH ihre zweite Saisonniederlage. „Gegen super starke und motivierte Heppenheimer hatten wir in der derzeitigen, nicht idealen Form einen schweren Stand“, meinte Berg. Schon vor Spielbeginn war für Hüttenfeld klar, dass die Hürde Heppenheim IV nicht leicht zu nehmen sein würde. Die Kreisstädter waren stark gestartet und peilten den vierten Sieg im vierten Spiel an.

Zudem musste die SGH im hinteren Paarkreuz auf Udo Geyer (krank) verzichten. Für ihn kehrte Heiko Möller zurück. „Heiko war wieder fit und hat ein super Spiel gemacht“, fand Berg. Möller gab sein erstes Einzel nach einem 10:12 im fünften Satz ab, gewann jedoch sein zweites Match mit 11:8 im letztmöglichen Satz. Paarkreuzkollege Peter Haas ging zweimal leer aus.

Probleme auf vorderen Positionen

Auf den vorderen Positionen tat sich der Aufsteiger ebenfalls schwer. „Vorne hat uns Luca Druffel Probleme gemacht. In der Mitte haben sowohl Matthias als auch ich gegen Dennis Stimmler immer Schwierigkeiten“, räumte Berg ein. Das 1:0 durch Spitzenmann Malte Böck, der Fabian Zierer in vier Sätzen besiegte, blieb Hüttenfelds einziger Erfolg im ersten Durchgang.

Nach einem Drei-Satz-Erfolg des Heppenheimers Druffel gegen Böck stand es 1:6. Gwen Steier (11:8, 11:5, 11:6 gegen Zierer) und Berg, der Dieter Knapp mit 12:10 im fünften Satz besiegte, verkürzten auf 3:6, bevor Matthias Thomas gegen Stimmler in drei Sätzen verlor.

Für die Hüttenfelder, die sich mit 3:5 Punkten auf Platz sieben einsortieren, geht es am 1. November beim Drittletzten SV Ober-Hainbrunn (2:2 Punkte) weiter. „Wir sind dann hoffentlich wieder alle fit und können ab November angreifen“, hofft Kapitän Berg. Dass Ober-Hainbrunn schlagbar ist, bewies zuletzt Klassenkamerad TTC Lampertheim III mit einem 5:1-Sieg in der ersten Runde des Bezirksliga-Pokals. In der zweiten Runde, die Anfang November steigt, tritt die TTC-Reserve bei Eintracht Rüsselsheim an. cpa

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