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Fußball-A-Liga Trainer Jens Stark muss Fehler abstellen, um sich in der Klasse zu etablieren

SG NoWa vertraut Talenten

Ried.Im Abstiegskampf der Kreisliga A hat die SG Nordheim/Wattenheim nach dem Rückzug des VfB Lampertheim für die Restrunde einen direkten Konkurrenten weniger. Viel ändert sich für die Spielgemeinschaft aber trotzdem nicht. Zwar überwinterte die Truppe von Trainer Jens Stark auf dem Relegationsplatz Richtung Kreisliga B und die Bilanz ist mit 13 Punkten aus der erstem Saisonhälfte mehr als ausbaufähig, der Ligaverbleib ist aber fest eingeplant.

„Wir wollen in diesem Jahr angreifen und möglichst schnell aus dem Tabellenkeller herauskommen. Unser Ziel ist, möglichst rasch den Relegationsplatz zu verlassen. Die Abmeldung des VfB spielt für uns dabei eigentlich keine Rolle. Wir standen ja ohnehin vor ihnen in der Tabelle. Ob es jetzt einen Absteiger weniger geben wird, ist für uns deshalb ohne Belang“, sagt SG NoWa-Coach Stark. In der spielfreien Zeit verzichtete Stark darauf, seine Mannschaft bei den Hallenturnieren der Region antreten zu lassen: „Meiner Meinung nach bringen solche Turniere nicht viel. Die Spieler sind noch nicht im regulären Training und könnten sich dort unnötig verletzen. Mir ist wichtiger, dass mir in den Liga-Spielen niemand fehlt.“

Torwart Metz im Aufbautraining

Allerdings ist auch die SG NoWa nicht unbeschadet ins neue Jahr gegangen. Am vorletzten Spieltag 2019, als die Stark-Elf bei der Birkenauer Anatolia mit 1:2 unterlag, zog sich Stammspieler Sören Hembach einen Kreuzbandriss zu und fällt wohl bis zum Rundenende aus. Zudem hatte sich Torwart Pascal Metz zuvor die Kniescheibe gebrochen, befindet sich mittlerweile aber wieder im Aufbautraining. In der Winterpause holten die Nordheim/Wattenheimer keinen neuen Spieler, mussten aber auch niemanden abgeben. „Insgesamt sind wir eine eingespielte Truppe und das wollen wir auch beibehalten. Natürlich haben wir Gespräche geführt, aber unser Kader ist auch so groß genug“, erklärt Stark.

Überhaupt bleibt die Spielgemeinschaft ihrem Konzept, vor allem auf junge Akteure aus der Region zu setzen, auch in diesem Jahr treu. „Unabhängig von der Tabellensituation ist die Vereinsführung mit unserem Konzept zufrieden. Deshalb wurde mit mir als Trainer ja auch um ein weiteres Jahr verlängert“, sagt der Coach. „Unser Ziel ist und bleibt, uns in der Kreisliga A zu etablieren und den jungen Spielern eine Chance zu geben“, so Stark.

Über fehlende Moral oder schlechte Stimmung innerhalb seiner Mannschaft kann sich Stark indes nicht mokieren: „Das Team funktioniert gut, die Stimmung ist top und alle wissen, worum es geht. Man darf eben nicht vergessen, dass das nach wie vor mit 23 Jahren im Schnitt eine sehr junge Mannschaft ist. Vielleicht sind sie in manchen Situationen noch etwas zu Grün hinter den Ohren. Das müssen wir eben ablegen, wir brauchen mehr Abgeklärtheit.“

Fokus auf Viererkette

Für die Restrunde hofft der Trainer, dass genau das gelingt, und definiert die Stellschrauben: „Wichtig ist, dass wir weniger Gegentore bekommen. Vorne klappt es ja immer, aber wir brauchen eben mindestens drei Treffer, um ein Spiel zu gewinnen. Dazu muss unsere Viererkette sicherer werden und das Verschieben könnte besser klappen. Insgesamt sind wir eine offensive Mannschaft und das wollen wir auch in diesem Jahr wieder auf den Platz bringen. Alle meine Spieler haben tolle Fähigkeiten und ich vertraue darauf, dass sie die A-Liga halten werden.“

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