Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Eintracht erstmals zu Null

Sigmund-Elf feiert 5:0

Archivartikel

Bürstadt.Nach fünf Niederlagen in den jüngsten sieben Gruppenliga-Partien hat die Bürstädter Eintracht am Sonntag kurzen Prozess mit dem SC Hassia Dieburg gemacht. Gegen den Drittletzten feierte die Elf von Spielertrainer Benjamin Sigmund einen souveränen 5:0 (2:0)-Erfolg.

„Es war ein perfekter Tag für uns“, meinte Marcus Haßlöcher. Abteilungsleiter hatte vorher bereits den 9:0-Kantersieg der zweiten Mannschaft bejubelt – und wurde anschließend Augenzeuge einer ganz besonderen Premiere: Im 14. Ligaspiel spielte die Eintracht erstmals zu null. „Das war ganz wichtig für uns“, betonte er.

Der siebte Saisonerfolg der Sigmund-Elf kam recht unspektakulär zustande. „Es war ein nie gefährdeter Sieg, aber keine Galavorstellung von uns. Wir haben vor allem im weiteren Spielverlauf in Überzahl nicht clever agiert, aber das ist diesmal Jammern auf hohem Niveau“, meinte Haßlöcher. Zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde hat die Eintracht 21 Punkte auf dem Konto – als goldene Marke für den Klassenerhalt gelten 42 Zähler. „Wir liegen im Soll, können uns aber nicht zurücklehnen“, erwartet der Sportchef, „dass wir in jedem Spiel Vollgas geben“.

Gegen Dieburg gehörte Eintracht-Torwart Christian Steiner die erste nennenswerte Aktion. Bürstadts Keeper trat nach einer Viertelstunde zum Elfmeter an, scheiterte jedoch mit einem flachen Abschluss ins Eck an Hassia-Schlusmann Lukas Ludwig. Kurios: Es war bereits der vierte Strafstoß in dieser Runde, den die Eintracht nicht im gegnerischen Tor unterbrachte.

Der Fehlschuss störte die Grün-Weißen jedoch nicht. Nur wenig später holte Paul Herbel das 1:0 nach (25.). Herbel war es auch, der vor der Pause auf 2:0 stellte (40.). Kurz nach Wiederanpfiff sah Dieburgs Burak Santur wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (47.). Den fälligen Elfer setzte Riccardo Presti zum 3:0 in die Maschen (48.). Vassili Theodorou (70.) und Vitali Becker (83.) verpassten dem Endergebnis vor 90 Zuschauern die angemessene Höhe. Die Gegenwehr des SC Hassia, der sich beim Stand von 4:0 zwei weitere Gelb-Rote Karten wegen Meckerns abholte und vorne kaum stattfand, blieb überschaubar. cpa

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