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Fußball-Gruppenliga Eintracht trifft auf Büttelborn

Sigmund erkennt Entwicklung

Münster.Niederlagen machen es oft schwer, die eigenen Fortschritte zu erkennen – das gilt auch für die Bürstädter Eintracht in der Fußball-Gruppenliga. Sicher: Das spät kassierte 0:1 beim noch unbesiegten Tabellenführer SV Münster war wieder ein Rückschlag für die Elf von Spielertrainer Benjamin Sigmund. Andererseits hat die achte Saisonniederlage auch eine zweite Lesart: Für die Grün-Weißen ist es im zweiten Gruppenliga-Jahr kein Ding der Unmöglichkeit mehr, mit den Top-Teams Schritt zu halten.

„Klar, die Fortschritte sind da. Dass wir uns in dieser Liga etablieren, erwarte ich aber auch“, sagt Sigmund vor dem Heimspiel gegen die SKV Büttelborn am Sonntag: „Es ist ärgerlich, dass wir gegen Münster nichts mitgenommen haben.“

Doch hätte, wäre, wenn: Die Eintracht, die vor dem 16. und letzten Hinrundenspieltag mit 21 Punkten auf Rang zehn steht, blickt nach vorn. „In Münster war ein Sieg nicht unbedingt zu erwarten. Zu Hause gegen Büttelborn gestaltet sich die Lage so, dass wir einen machbaren Gegner haben, der allerdings zuletzt einige ordentliche Ergebnisse eingefahren hat. Unser Ziel ist ganz klar, das Spiel zu gewinnen.“

Fünf Ausfälle zu erwarten

Die eigene Ausbeute von 21 Zählern nennt Sigmund „ordentlich“ – stellt jedoch klar: „Ich bin damit nicht zufrieden. Wenn wir gegen Büttelborn gewinnen, haben wir immerhin genauso viele Siege wie Niederlagen.“ Was besser werden muss? „Die letzte Konsequenz, der finale Pass – daran sollten wir ansetzen.“

Personell muss Sigmund Abstriche machen. Luca Schäfer (Rotsperre), der langzeitverletzte Niclas Herzberger und Andi Schwöbel fallen aus. Riccardo Presti trainiert wieder – ob es für die erste Elf reicht, ist fraglich. Der Mann, der Presti nach Bürstadt lotste, steht in den kommenden fünf Monaten nicht zur Verfügung: Stürmer Paul Herbel ist zu einer Auslandsreise aufgebrochen. Der Trainer nimmt es einigermaßen locker. „Das ist ein Herbel-Verlust“, witzelt Sigmund – und merkt dann an: „Aber Spaß beiseite: Fußball ist für uns alle ein Hobby. Alles gut.“ cpa

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