Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga ETB im Odenwald wohl ohne Schwöbel

Sigmund zeigt Respekt vor Fürths Leistungssprung

Archivartikel

ried.In der Fußball-Kreisoberliga wird die Meisterschaft der Bürstädter Eintracht immer wahrscheinlicher. Damit verbunden wäre der Aufstieg in die Gruppenliga, in der der Verein in seiner nunmehr 54 Jahre alten Geschichte noch nie gespielt hat. Mit einem 7:1-Heimsieg über die SG Riedrode demonstrierte die Elf von Trainer Benjamin Sigmund zuletzt ihre Stärke. Klar, dass sie sich auch bei der abstiegsbedrohten Spielvereinigung Fürth etwas ausrechnet. Die ist nach dem überraschenden 5:4-Erfolg beim FSV Riedrode allerdings nicht mehr Tabellenletzter. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Eintracht-Trainer Benjamin Sigmund den Kontrahenten wesentlich stärker einschätzt als noch im Hinspiel, als die Bürstädter einen 6:1-Sieg einfuhren.

„Fürth hat ein anderes Gesicht als noch in der Vorrunde“, sagt Sigmund und verweist darauf, dass die Odenwälder in der Winterpause den offensivstarken Angreifer Armend Ramadani vom ambitionierten A-Ligisten SSV Reichenbach verpflichteten. Der angeschlagene Andreas Schwöbel wird wohl nicht spielen.

Alemannia als Favorit

Auch Alemannia Groß-Rohrheim würde mit einem Aufstieg in die Gruppenliga Neuland betreten. Vorsitzender Klaus Anthes stapelt jedoch tief: „Die Relegation war nicht unser Saisonziel und angesichts unseres schweren Restprogramms wird es auch schwer, diese zu erreichen.“ Ungeachtet dessen nehmen die Alemannen im Heimspiel gegen die Tvgg Lorsch die Favoritenstellung ein. Anthes räumt aber ein, dass „Lorsch über eine schwer zu bezwingende spielstarke Mannschaft verfügt.“ Zwar kann FCA-Trainer Hamza Elezovic wohl seine Wunschformation ins Rennen schicken, doch der Ausfall einiger Trainingseinheiten aufgrund schlechter Platzverhältnisse könnte sich als Manko erweisen. Noch ist offen, wer am Sonntag das Tor hüten wird.

VfR will „Reaktion zeigen“

Das Unentschieden gegen Eintracht Wald-Michelbach II kam aus Sicht des VfR Bürstadt einer Niederlage gleich. Nun hat die Elf von Trainer Karl-Heinz Göbel die Gelegenheit, es gegen Anatolia Birkenau besser zu machen. „Wir müssen eine Reaktion zeigen“, fordert Bürstadts spielender Co-Trainer Chris Schamber einen Sieg, mit dem die Bürstädter Elf einen Schritt nach vorne machen würde. Die Birkenauer bewertet er zwar als eine kompakte Mannschaft, die gut organisiert ist, doch das Spiel auf dem großen Bürstädter Rasen könnte für das türkische Team aus dem Odenwald ungewohnt sein. Zwar kann der VfR am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen, doch einige Spieler wie Luca Schäfer, Lukas Bamberg und Dennis Böck sind nach ihren langen Verletzungen noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Der FSV Riedrode gastiert bei Starkenburgia Heppenheim und will sich mit einem Sieg am traditionsreichen Galgen die Option offen halten, am Ende doch noch Zweiter werden zu können. hias

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