Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Trainer der Eintracht fordert Heimsieg

Sigmunds klare Ansage

Bürstadt.Die Frage nach einem guten Geburtstagsgeschenk beantwortet Benjamin Sigmund fix. „Sie können sich ja denken, was ich mir von meiner Mannschaft wünsche“, erklärt der Spielertrainer von Fußball-Gruppenligist Eintracht Bürstadt. Am Sonntag wird der zweifache Familienvater 40 Jahre alt – am Samstag (16 Uhr) empfängt seine Elf die SKV Büttelborn auf dem Sportplatz an der Wasserwerkstraße.

Es ist eine richtungsweisende Partie für den Tabellenelften. Gewinnt die Eintracht, schließt sie zum Zehnten aus Büttelborn auf. Bei einer Niederlage dürfte sich die Situation im Abstiegskampf für Bürstadt allerdings weiter verschärfen. Während Büttelborn wohl gerettet wäre, müsste die Sigmund-Elf im Endspurt mit sieben weiteren Teams um die letzten zwei verbliebenen Nichtabstiegsplätze kämpfen.

Die schwache Leistung seiner Truppe in Fürth macht dem Eintracht-Coach noch zu schaffen. „Ich erwarte natürlich eine Steigerung und dass meine Mannschaft einfach die Vorgaben umsetzt. Leider haben wir in den vergangenen Wochen die Phasen nach Anpfiff oder Wiederanpfiff oft komplett verschlafen. Das müssen wir abstellen“, hält Sigmund fest und ergänzt: „Die Erwartungshaltung ist eine andere. Bei aller Qualität, die wir haben: Wir müssen uns anders präsentieren, wenn wir weiter Gruppenliga spielen wollen.“

Schwache Auswärtsbilanz

Bürstadts Trainer fällt zudem auf, dass eine große Lücke zwischen Heim- und Auswärtsbilanz klafft. 25 ihrer 31 Zähler holte die Eintracht zu Hause. Auswärts steht dagegen nur der Drittletzte Nauheim (drei Punkte) schlechter da als die Grün-Weißen. Ob sich an dieser Statistik groß etwas ändern wird, ist zu bezweifeln. Zu Hause muss die Eintracht nach Büttelborn noch gegen Türk Gücü Rüsselsheim und Messel ran. In der Fremde warten nach Georgenhausen (28. April) noch der Zweite Alsbach und Primus Unter-Flockenbach.

In Büttelborn ging die Eintracht im Hinspiel leer aus. Das 0:4 Anfang Oktober beendete eine Serie von vier Pflichtspieldreiern in Folge. „Die Büttelborner wissen, dass sie bei einem Sieg hier so gut wie durch sind“, weiß Sigmund – und ruft zur Gegenattacke: „Der Auftritt in Fürth war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Die Mannschaft hat jetzt die Chance, es geradezurücken.“ cpa

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