Lokalsport Südhessen

Tischtennis Bürstädter Damen in der Hessenliga erfolgreich

Sonderlob für Wunder

Archivartikel

Bürstadt.Der nächste Sieg in der Hessenliga Süd-West ist eingetütet: Den 8:6-Heimerfolg gegen den SV Ober-Kainsbach musste sich das erste Tischtennis-Damenteam des TV Bürstadt zwar hart erkämpfen. Doch die Bilanz von 12:2 Punkten verlangt TVB-Abteilungsleiter Frank Rosenberger höchsten Respekt ab.

"Für uns als Aufsteiger ist kein Spiel ein Spaziergang. Dass wir jetzt nach Biebrich auch Ober-Kainsbach geschlagen haben, ist eine tolle Sache. Zumal beide Teams in Bestbesetzung angetreten sind", holt Rosenberger aus. An der Tabellenspitze ergibt sich ein denkwürdiges Bild: Mit Blau-Weiß Münster II (14:0), Bürstadt und dem SV Darmstadt 98 (10:2) stehen jene drei Teams ganz oben, die in der vergangenen Saison in der Verbandsliga Süd den Ton angegeben hatten.

Der Vierte Ober-Kainsbach (8:8) ist fürs Erste abgehängt. "Es war von Anfang an eine Partie auf Messers Schneide. Den Ausschlag hat unsere mannschaftliche Geschlossenheit gegeben - und die Tatsache, dass Laura Wunder einen Sahnetag erwischt hat", sprach Rosenberger Bürstadts Nummer drei ein Sonderlob aus.

Wunder stellte drei Einzelerfolge sicher. TVB-Spitzenspielerin Lea Höfle, die in den vergangenen zwei Spielzeiten in Ober-Kainsbach gespielt hatte, holte zwei Einzelsiege. Laura Rosenberger und Fabienne Zorn, die das letzte Einzelmatch gegen Laura Rettig trotz eines 0:2-Rückstands noch gewann, kamen zu je einem Einzelerfolg, waren dafür jedoch im gemeinsamen Doppel erfolgreich.

Am Samstag (13 Uhr) müssen die Bürstädterinnen bei Darmstadt 98 ran. "Darmstadt schafft es im Gegensatz zum Vorjahr, fast immer in Bestbesetzung anzutreten. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen sehe ich uns aber nicht chancenlos", meint Frank Rosenberger.

TVB II bleibt Vorletzter

Eine 3:8-Heimniederlage bezog Bürstadts "Zweite" gegen Bezirksliga-Primus SG Wald-Michelbach. Mit 3:9 Punkten verbleibt die TVB-Damenreserve vorerst auf dem vorletzten Platz. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) geht es zum Sechsten TSK Rimbach (5:7 Punkte). "Wir rechnen uns etwas aus", hofft Rosenberger auf Zählbares. cpa

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