Lokalsport Südhessen

Fußball-D-Liga FC Waldhorn geht zuversichtlich in die elfte Saison

Spielfreude überwiegt

Archivartikel

Lampertheim.In seine elfte Saison in der Kreisliga D Bergstraße geht der FC Waldhorn Lampertheim. Der Verein hat zwar einige Probleme zu bewältigen, doch die Freude am Fußball ist nach wie vor groß. Deshalb will er dem Lampertheimer Fußball auch noch einige Zeit erhalten bleiben. Zumal Trainer Dalibor Jakovlievic, der die Mannschaft nun schon im zweiten Jahr trainiert, einen guten Job macht.

Günter Prinz, langjähriger Spieler des Vereins, hat viele Höhen und Tiefen mitgemacht und zählt mittlerweile im Vorstand und Sportausschuss zu den großen Machern des kleinen Vereins, der lange Zeit im Stadtteil Rosengarten sportlich beheimatet war.

Den Verantwortlichen ist bewusst, dass die Personaldecke nicht gerade üppig ist. Dem ersten Anschein nach sollten 23 Spieler für eine Mannschaft reichen, doch muss dabei noch einkalkuliert werden, dass das Waldhorn einige Schichtarbeiter in seinen Reihen hat und einige Spieler, die nicht mehr regelmäßig trainieren und nur auflaufen wollen, wenn wirklich Not am Mann ist.

Tabellenplatz sechs angestrebt

„Wir werden es wohl kaum schaffen, Woche für Woche ein eingespieltes Team auf den Platz zu bekommen. Das ist natürlich nicht gerade für die Leistung förderlich. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass wir nun in einer D-Klasse mit 18 Mannschaften spielen. Da haben wir weitaus mehr Spiele als zuletzt“, gibt Günter Prinz zu bedenken. Er will dies jedoch nicht als vorsorgliche Entschuldigung für ein vermeintlich schlechtes Abschneiden verstanden wissen. Denn nach wie vor ist das Waldhorn motiviert und so geben die Verantwortlichen den sechsten Tabellenplatz als Saisonziel aus. Den hatten sie auch in der vergangenen Saison erreicht. Beim FC Waldhorn, der im Jahr 1975 als Thekenmannschaft gegründet wurde, lastet die Verantwortung auf ganz wenigen Schultern. Das ist einer der gravierenden Unterschiede zu manch anderem etablierten Verein, der auf viele Kräfte zurückgreifen kann.

Allerdings muss nicht nur der FC Waldhorn, sondern auch so mancher A-Ligist oder Kreisoberligist die schmerzhafte Erfahrung machen, dass sich Spieler heutzutage nicht mehr an gegebene Zusagen halten. Kaum plant man sie für den Kader ein, unterschreiben sie noch schnell bei einem anderen Club, der um ihre Gunst gebuhlt hatte. hias

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