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Fußball-A-Liga Trainer des VfB Lampertheim mit Vorbereitung zufrieden / „Unser Ziel ist eine gute Restrunde“

Stefan Svrga hat Aufstieg abgehakt

Archivartikel

Lampertheim.Zum Abschluss der Vorbereitung auf die Restsaison in der Kreisliga A hat der VfB Lampertheim eine 1:2-Niederlage beim Mannheimer Kreisligisten Germania Friedrichsfeld kassiert. Damit endet für die Lampertheimer die Testspielphase mit einer gemischten Bilanz. Neben Friedrichsfeld unterlag der VfB zuvor gegen den Mannheimer Fußballclub Phönix, gegen Stadtrivalen TV Lampertheim aus der Kreisoberliga reichte es zu einem 1:1 und bei der Lampertheimer Olympia gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Svrga mit 7:2.

„Insgesamt bin ich mit unserer Vorbereitung und den Testspielen zufrieden. Es geht dabei ja nicht um die Ergebnisse. Es geht darum, wieder Spielpraxis zu bekommen, um möglichst erfolgreich in die restlichen Pflichtspiele zu starten. Unter diesem Aspekt waren unsere Spiele in Ordnung. Man passt sich ja auch immer etwas dem Gegner an“, sagt Svrga. Unglücklich empfand der Coach die Niederlage gegen Phönix: „Das war schade, denn da haben wir eigentlich ein richtig gutes Spiel gemacht. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir spielbestimmend und waren in technischer wie läuferischer Sicht stark.“

Verdient sei dagegen die Niederlage beim Pokal-Aus gegen A-Liga-Konkurrent SV Lörzenbach im Februar gewesen, sagt Svrga: „Da war der SVL die bessere Mannschaft, aber man kann in Lörzenbach eben auch mal verlieren. So etwas kann passieren.“

Für die Restsaison hofft der Lampertheimer Trainer auf einen guten Start und darauf, noch den einen oder anderen Tabellenplatz nach oben klettern zu können. Momentan belegt der VfB mit 27 Punkten den sechsten Rang. Zwar hatten sich die Spargelstädter vor dem Saisonbeginn etwas mehr erhofft, doch nach dem holprigen Start beschwert sich Svrga über die derzeitige Ausbeute nicht unbedingt: „Es gab bei uns ja auch innerhalb des Vereins einen leichten Umbruch. Deshalb sind wir unterm Strich zufrieden. In den restlichen Spielen werden wir noch unser Möglichstes probieren, Plätze gutzumachen, aber um den Aufstieg wird der VfB Lampertheim in dieser Saison nicht mehr mitspielen können. Unser Ziel ist eine gute Restrunde.“

Einziger Abgang Cem Duman

Im personellen Bereich blieb beim VfB in der Winterpause fast alles beim alten. Lediglich Cem Duman verließ den Club Richtung Gartenstadt, Neuzugänge gab es keine. Auch taktisch setzt Svrga auf Bewährtes: „Man probiert in den Tests natürlich immer wieder neue Varianten aus, lässt etwa Spieler auf ungewohnten Positionen spielen. Da wir ja immer mit unserer zweiten Mannschaft trainieren, haben wir eigentlich nach jeder Trainingseinheit ein Abschlussspiel gemacht. Diese Partien waren auch immer spannend. Richtige Systemumstellungen haben wir aber nicht vorgenommen.“

Zum Restrundenauftakt am Sonntag reist der VfB zum TSV Reichenbach und Stefan Svrga hofft auf einen Auswärtssieg: „Ich kenne den TSV aus der Vergangenheit ganz gut. Das wird keine einfache Aufgabe. Trotzdem wollen wir dort gewinnen.“

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