Lokalsport Südhessen

Fußball-D-Liga Waldesruh und Waldhorn als Spielgemeinschaft

Trainer Blass als Erfolgsgarant

Archivartikel

Lampertheim.Die große Lampertheimer Fußballfusion lässt noch auf sich warten. Aber dafür gibt es ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft. Und zwar zwischen dem FC Waldesruh und dem FC Waldhorn. Das sind die beiden kleinsten Lampertheimer Fußballvereine, deren Gründung in beiden Fällen auf das Jahr 1975 zurückgeht. Diese Entwicklung zeichnete sich schon zu Beginn des laufenden Jahres ab. Die Mannschaft des FC Waldhorn wurde nach dreimaligem Nichtantreten in der Kreisliga D abgemeldet und der Vorstand um Waldhorn-Urgestein Günter Prinz setzte alle Hebel in Bewegung, um für die kommende Saison eine Mannschaft zu melden. Damit rannte er bei der Waldesruh offene Türen ein. „Es wird immer schwerer, einen guten Spieler zu bekommen. Da können wir noch so schöne Grillfeste veranstalten“, berichtet Waldesruh-Vorsitzende Andrea Prokop.

Nun also die Spielgemeinschaft, die sich jedoch, anders wie in Riedrode, nicht als Vorstufe zu einem gemeinsamen Verein zwischen diesen beiden Clubs verstanden lassen will. „Wir wollen unsere Vereinsstruktur so belassen, wie sie gegenwärtig ist. Das heißt keine Fusion – weder mit der Waldesruh noch mit anderen Lampertheimer Vereinen“, erklärt Günter Prinz vom FC Waldhorn. Andrea Prokop vom FC Waldesruh hingegen hat das Thema Fusion noch nicht gänzlich abgehakt und steht in Kontakt mit den Verantwortlichen der Olympia und der Azzurri,

Spitzengruppe im Blick

Sowohl Prokop wie auch Prinz sind gespannt , wie beide Lampertheimer Vereine in der Spielgemeinschaft harmonieren und wie diese sportlich abschneiden wird. Garant für einen guten sportlichen Erfolg soll der neue Trainer Rudi Blass sein. Der ursprünglich aus Rumänien stammende Fußballer war schon bei vielen Lampertheimer Vereinen fußballerisch aktiv und bringt eine Menge Erfahrung mit. Zuletzt trainierte er die Frauen der FSG Bensheim und die C-Junioren des VfR Bürstadt. „Wir sind glücklich, mit Rudi Blass einen neuen Trainer gefunden zu haben. Er wird die Mannschaft in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln“, sagt Waldesruh-Pressesprecher Dennis Hess.

Ziel ist es nun, unter den ersten fünf in der Tabelle zu landen. Diese Aufgabe ist einfacher als in der vergangenen Saison, denn war die Kreisliga D 2018/19 Mannschaften noch zweigeteilt und umfasste in beiden Staffeln zunächst 17 Mannschaften, so treffen nun in der Staffel II der dreigliedrigen D-Liga lediglich 13 Mannschaften aufeinander, was die Anzahl der Spiele deutlich reduziert. hias

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