Lokalsport Südhessen

Tischtennis-Oberliga Heimspiel gegen Münster

TTC-Damen hoffen auf Coup

Archivartikel

Lampertheim.Ratlosigkeit machte sich in den Gesichtern der Spielerinnen des TTC Lampertheim breit – mit jeder Niederlage ein bisschen mehr. Die Vorrunde in der Tischtennis-Oberliga Hessen verlief ganz und gar nicht nach den Vorstellungen der Spargelstädterinnen. Spätestens nach dem 5:8 bei Aufsteiger SV Ober-Kainsbach am 7. Dezember gab es nichts mehr zu beschönigen: Statt des möglichen Sprungs auf den rettenden siebten Platz schlossen die TTC-Damen die Hinserie mit 3:15 Punkten als Tabellenletzter ab.

Am Samstag (11 Uhr) haben die Lampertheimerinnen die erste von neun Chancen, die verkorkste erste Saisonhälfte zu korrigieren. Mit dem Vierten Blau-Weiß Münster (13:5 Punkte) kommt allerdings keine Laufkundschaft in der Sedanhalle vorbei. „Wir sind Außenseiter“, sagt TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend und nennt sogleich einen Grund für sein Understatement: „Am Mittwoch trainieren unsere Damen zum ersten Mal in diesem Jahr.“

Dass die erste Einheit des Jahres drei Tage vor dem ersten Punktmatch steigt, klingt ungewöhnlich. Das ist aber vor allem dem frühen Rückrundenstart geschuldet. Außerdem ist die Sedanhalle während der Weihnachtsferien geschlossen. Diese Umstände machen eine gezielte Vorbereitung auf die Rückrunde unmöglich.

Zumal sich das TTC-Damenteam aufgrund der anhaltenden Verletzungsausfälle von Inessa Leckel (Schulterblessur) und Alina Metzner (Rückenprobleme) derzeit von allein aufstellt: Anne Lochbühler, Inken Diederich, Tanja Haberle und Sabrina Metzger werden gegen Münster die „Überraschung“ (van gen Hassend) anstreben.

Suche nach Mutmacher

Nur acht Tage nach Münster kommt übrigens der Zweite TTC Langen II in die Spargelstadt. „Vielleicht ist ja jetzt ein bisschen Druck bei uns weg“, hofft der TTC-Boss. Als Mutmacher könnte die vergangene Spielzeit herhalten. Da gelangen Lampertheims Damen nach einem langen Abstiegskampf vier Siege in den letzten vier Partien und sogar der Sprung auf Rang vier.

Diesmal ist van gen Hassend allerdings nicht so zuversichtlich: „Gerade in den letzten eineinhalb Jahren hat sich bei unseren Spielerinnen beruflich viel getan. Als wir aufgestiegen sind, kam Tischtennis noch an erster Stelle. Jetzt haben sich andere Mannschaften weiterentwickelt und wir nicht.“ Eine Rückrundenprognose gibt van gen Hassend nicht ab: „Wir werden es angehen und probieren. Wenn es nicht klappt, geht die Welt für uns nicht unter.“

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