Lokalsport Südhessen

Tischtennis Lampertheimerinnen bezwingen Oberliga-Primus Staffel II mit 8:4 / Drittliga-Herren empfangen Schwarzenbek

TTC-Damen schocken Spitzenreiter

Lampertheim.Die Tischtennis-Damen des TTC Lampertheim sind in der Oberliga Hessen weiter auf dem Vormarsch. Eine Woche nach dem 8:3-Erfolg in Salmünster landeten die Südhessinnen mit dem 8:4-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenführer TTC Staffel II einen glücklichen "Big Point". "Staffel II ist ersatzgeschwächt angetreten. Dieser Erfolg war nicht eingeplant, aber bei uns kann es ja auch einmal vorkommen, dass jemand fehlt", erklärte Lampertheims Vorsitzender zur Personalnot beim Gegner (jetzt 10:4 Punkte), der tags zuvor schon das Spitzenmatch gegen den NSC Watzenborn-Steinberg (12:0) kampflos abgeben musste - und somit Platz eins einbüßte.

Mit Melodye Blanchet und Ayumu Tsutsui verfügt Staffel II über eines der besten Spitzenpaarkreuze der Liga - ein Umstand, der Lampertheims Top-Spielerin Anne Lochbühler die erste Einzelniederlage einbrachte. Gegen Tsutsui war nach einem 8:11, 8:11 und 11:13 Schluss. Im zweiten Einzeldurchgang rettete Lochbühler dafür gegen Staffels Nummer eins Blanchet einen Fünf-Satz-Erfolg ins Ziel (11:6, 11:5, 3:11, 11:13, 11:5).

Spielentscheidend war, dass Lampertheims hinteres Paarkreuz nichts anbrennen ließ. Tanja Haberle und Alina Metzner erspielten gegen Staffels Ersatzspielerinnen eine 4:0-Ausbeute. "Im hinteren Paarkreuz konnte Staffel nicht mithalten", konstatierte van gen Hassend, der die Oberliga-Damen jetzt nicht mehr im Abstiegskampf verortet.

Mit 6:6 Punkten steht Lampertheim auf Rang sechs. "Und wir haben noch drei machbare Spiele vor uns. Wenn wir da immer komplett antreten, stehen wir mit 12:6 Punkten in der oberen Tabellenhälfte", glaubt der TTC-Boss. Nach dem Heimspiel am Samstag (16.30 Uhr, Sedanhalle) gegen den Achten TSV Langstadt III (6:8) kommen Schlusslicht SG Rodheim (0:12) und der Vorletzte Watzenborn-Steinberg II (2:10).

Ein "Vier-Punkte-Spiel" (van gen Hassend) steht dem ersten TTC-Herrenteam in der 3. Bundesliga Nord bevor. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt der Letzte TSV Schwarzenbek (1:9 Punkte) vorbei. Mit 3:7 Zählern haben die Lampertheimer Herren als Sechster einen ordentlichen Saisonstart erwischt, den es in den Duellen gegen die direkte Abstiegskonkurrenz aufzuwerten gilt.

"Wir wollen den Heimvorteil nutzen. Ich hoffe, dass wir nicht zu nervös sein werden. Wir dürfen auf gar keinen Fall verlieren, aber wenn wir die Leistungen der vergangenen Wochen zeigen, ist absolut was machbar", hofft van gen Hassend auf viele Zuschauer. Als "sehr ärgerlich" bezeichnet der TTC-Vorsitzende, dass der auf Position vier gesetzte Soroosh Amiri Nia noch immer kein neues Visum erhalten hat. "Er sitzt noch in Teheran. Ich weiß nicht, wie lange das dauern wird. Mit ihm wären wir jetzt bei 7:3 statt bei 3:7 Punkten", glaubt van gen Hassend. Für Amiri Nia wird Mauricio Cayetano aus der "Zweiten" ins Team rücken.

Apropos zweite Mannschaft: Die TTC-Reserve hat auch im fünften Spiel in der Verbandsliga Süd die Nerven bewahrt. Im Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht Blau-Weiß Münster II gab es einen 9:2-Erfolg. "Bei uns hat Cayetano gefehlt, aber auch Münster II war ersatzgeschwächt. Das war ein Pflichtsieg, mehr nicht", so van gen Hassend. Am kommenden Wochenende ist der Tabellenführer (10:0 Punkte) spielfrei, am 25. November (18 Uhr) empfängt der TTC II den Siebten Seligenstadt. cpa

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