Lokalsport Südhessen

Tischtennis Drittliga-Herren wollen in Bielefeld-Brackwede punkten / Damen-Team zu Gast beim starken Aufsteiger Oberzeuzheim

TTC hofft auf den nächsten Coup

Lampertheim.Mit dem Saisonstart in der 3. Bundesliga Nord können die Tischtennis-Herren des TTC Lampertheim bislang mehr als zufrieden sein. Nach der zu erwartenden 2:6-Auftaktniederlage gegen Aufstiegsfavorit TTC Ruhrstadt Herne feierte Lampertheims "Erste" einen 6:3-Heimsieg über den SV Siek, der nicht unbedingt eingeplant war. "Mit dem TSV Schwarzenbek und dem TTC Seligenstadt kommen noch die Mannschaften, die wir hinter uns lassen müssen. Seligenstadt hat gegen Siek mit 0:6 verloren", sieht Lampertheims Vorsitzender Uwe van gen Hassend seine Truppe im Abstiegskampf zurzeit leicht im Vorteil.

"Unentschieden wäre Erfolg"

Als Vierter mit 2:2 Zählern können die TTC-Herren zurzeit den Moment genießen. Für Schwarzenbek (1:3 Punkte) und Seligenstadt (2:4), die sich im direkten Duell 5:5 trennten, gestaltet sich die Lage schwieriger. Ihren zweiten Punkt holten die Seligenstädter beim SV Brackwede - dem nächsten Gegner der Spargelstädter. Im Bielefelder Stadtteil hoffen die Südhessen am Sonntag (14 Uhr) auf den nächsten Punktgewinn. Mit Alfredas Udra, Andrei Putuntica, Andras Turoczy und Mauricio Cayetano wird Lampertheims Drittliga-Team dabei auf dasselbe Quartett wie in den ersten beiden Partien setzen können.

"Brackwede ist sehr abhängig von seinem deutsch-chinesischen Spitzenspieler Lei Yang, der immer für zwei Punkte gut ist. Ein Unentschieden wäre für uns schon ein toller Erfolg", meint van gen Hassend, dem klar ist, dass die Tabelle im Fall der Ostwestfalen noch ein wenig lügt. Dass Brackwede nach zwei Spieltagen mit 1:3 Zählern noch hinter Schwarzenbek auf dem letzten Platz liegt, liegt vor allem an der 1:6-Niederlage gegen die Bundesliga-Reserve des TTC Fulda-Maberzell, die zu den Aufstiegsanwärtern gehört.

Ihr zweites Saisonspiel in der Oberliga Hessen absolvieren die TTC-Damen. Fünf Wochen nach dem 4:8 zum Saisonstart bei Aufstiegsfavorit SC Niestetal II fahren die Spargelstädterinnen am Samstag (19.30 Uhr) zu TTF Oberzeuzheim. "Ein starker Aufsteiger", ist van gen Hassend der 8:4-Heimsieg der Mannschaft aus Hadamar (Kreis Limburg-Weilburg) gegen den TTC Salmünster nicht entgangen. Nach einem kampflosen 8:0 gegen den NSC Watzenborn-Steinberg II und einem 4:8 bei der "Ersten" des NSC hat sich Oberzeuzheim vorerst auf Platz fünf einsortiert.

Van gen Hassend gibt sich zuversichtlich: "Wir können aus dem Vollen schöpfen und können in der Aufstellung variieren. Von unseren sechs Damen können natürlich nur vier in den Einzeln spielen", erklärt der TTC-Vorsitzende.

Neuzugang Tanja Haberle ist zurück aus dem Urlaub und dürfte auf Position zwei gesetzt sein. Gleiches gilt für Spitzenspielerin Anne Lochbühler und für Inken Diederich auf der "Drei". Auf die vierte Position hoffen Inessa Leckel, Sabrina Metzger und Alina Metzner, die zuletzt Prüfungsstress hatte. "Wir werden eine ordentliche Truppe aufstellen, die etwas in Oberzeuzheim holen kann", glaubt van gen Hassend.

In der Herren-Verbandsliga Süd will der TTC Lampertheim II nach den Erfolgen gegen die Top-Teams Darmstadt 98 (9:4) und TSV Höchst (9:3) den dritten Sieg im dritten Spiel nachlegen. Am Samstag, 14. Oktober, (18 Uhr) kommt der Vorletzte SKG Bauschheim (0:4 Punkte) in die Sedanhalle.

"Das ist keine schlechte Mannschaft, aber wir sind der Favorit", betont van gen Hassend. Die Aufstellung soll dieselbe sein wie gegen Höchst (Cayetano, Ahmet Topal, Thomas Kern, Steffen Kreß, Billy Pegg, Philipp Seiler). Bernhard Schüßler ist privat eingespannt.

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