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Handball-Landesliga Trainer Holdefehr geht zuversichtlich ins Heimspiel gegen die HSG Bieberau-Modau

TVG plant nächsten Coup

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Mit Rückenwind und der Gewissheit, in der Klasse mithalten zu können, gehen die Handballer des TV Groß-Rohrheim am Samstagabend (19 Uhr) in ihr Heimspiel gegen die HSG Bieberau-Modau II. „Unser Ziel ist es, möglichst gleich nachzulegen“, meint Sascha Holdefehr, Trainer des TVG. „Wenn wir es schaffen, an die zweite Hälfte aus dem Spiel gegen Fürth am vergangenen Wochenende anzuknüpfen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir zu Hause auch gegen diesen Gegner etwas holen können“, erinnert der Übungsleiter an den 36:27-Erfolg gegen Fürth/Krumbach, nachdem man zur Pause noch mit 17:19 zurück lag.

Allerdings macht Holdefehr auch keinen Hehl daraus, dass er Bieberau-Modau als deutlich stärker einschätzt als Fürth/Krumbach. „Das ist schon eine andere Hausnummer. Das zeigt schon deren 34:34-Unentschieden gegen Gelnhausen und damit gegen einen Gegner, gegen den wir mit 16:30 verloren haben“, so der TVG-Coach, um dann doch wieder zu relativieren: „Wir spielen zu Hause und da wollen wir natürlich unsere Punkte sammeln – auch gegen Gegner wie Bieberau.“

Keine Aushilfen aus der 3. Liga

Den Ried-Handballern könnte etwas in die Karten spielen, dass das Drittliga-Team der Gäste ebenfalls am Samstagabend in Nieder-Roden spielt und damit wohl keine Aushilfen von oben in der Landesliga zu erwarten sind. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Drittliga-Trainer Thorsten Schmid, den ich schon lange gut kenne, Spieler in dieser Situation abstellen wird“, so Holdefehr. Und in der Jugend ist Bieberau-Modau nicht so gut aufgestellt wie die beiden anderen Drittliga-Reserven Hanau und Gelnhausen, die beide herausragende Nachwuchsarbeit betreiben. „Entsprechend wird wohl nur der eigentliche Landesliga-Kader auflaufen“, so Holdefehr.

Groß-Rohrheim will versuchen, von Beginn an, an die starke Deckungsarbeit aus der zweiten Hälfte gegen Fürth anzuknüpfen. Da stand die 3:2:1-Formation hervorragend und daraus resultierte das Tempospiel.

Und natürlich ist die Stimmung beim TVG nach diesem Erfolg auch gut und personell hat sich die Lage etwas entspannt. Ein Fragezeichen steht noch hinter Niklas Fries, der sich eine Fußverletzung zugezogen hat. Manuel Kohl, der gegen Fürth auf der Hinten-Mitte-Position der Deckung einen wichtigen Part spielte, hat zwar noch immer Probleme mit einer Entzündung im Knie und konnte am Dienstag nur individuelle Training absolvieren, aber am Samstag sollte er dabei sein.

Haas fällt weiter aus

Alle anderen Spieler bis auf den langzeitverletzten Sebastian Haas (Knie) sind fit und an Bord, womit die Chancen der Groß-Rohrheimer weiter steigen dürften. Gelingt der erhoffte zweite Heimsieg im zweiten Heimspiel, dann wäre das Punktekonto mit 4:4 Zählern ausgeglichen und der TVG könnte sich schon etwas Luft in Richtung Tabellenkeller verschaffen. me

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