Lokalsport Südhessen

Fußball-B-Liga Lampertheimer Teams gegen SV und FC Fürth II

TVL plant nächsten Streich, FCO hofft auf Coup

ried.In der Fußball-Kreisliga B Bergstraße will die zweite Mannschaft des TV Lampertheim ihre Aufholjagd weiter fortsetzen. Zwar ist die Elf von Trainer Peter Hecher nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen den TSV Hambach weiterhin Tabellenletzter – doch das rettende Ufer ist längst in Sicht. So gibt es mit den beiden Zweitvertretungen aus Fürth und der Reserve des VfL Birkenau derzeit drei Vereine, auf die die Lampertheimer Turner nur zwei Punkte Rückstand haben.

Und was könnte ihnen besser gefallen, als einen dieser drei Kontrahenten am Sonntag direkt vor der Brust zu haben? Dies ist der Aufsteiger SV Fürth II. Die Odenwälder krebsen seit Saisonbeginn im unteren Tabellendrittel herum. Somit keine einfache, aber eine lösbare Aufgabe für die Lampertheimer.

Hohe Hürde

Aber auch der FC Olympia Lampertheim trifft auf eines dieser drei Teams mit 19 Punkten und muss sich bei der zweiten Mannschaft des FC Fürth beweisen „Der FC ist eine kampfstarke Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steht. Schon im Hinspiel haben wir uns an diesem Team bei unserem knappen 2:1-Erfolg fast die Zähne ausgebissen“, erinnert sich FCO-Sportausschussmitglied Patrick Andres an eine Begegnung zurück, in der Olympia-Trainer noch Thomas Roth hieß.

Andres möchte zwar keinen vermeidbaren Druck aufbauen, legt aber Wert darauf, dass seine Mannschaft nun endlich wieder punkten müsse. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, zitiert Andres dabei eine Kölner Rockband. Die acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz betrachtet er dabei keineswegs als Polster. „Wir brauchen noch mindestens vier Punkte, um auf der sicheren Seite zu sein. Das muss in die Köpfe der Spieler rein, die in den vergangenen beiden Spielen viel zu lasch aufgetreten sind. Im Spiel gegen den VfR Fehlheim II haben wir uns in der zweiten Halbzeit selbst geschlagen. Die Abwehr hat Fehler gemacht, die noch nicht einmal bei den D-Junioren passieren“, redet Andres Klartext.

Deswegen ist Andres auch sehr froh darüber, dass Dennis Becker am Sonntag wieder seinen angestammten Platz in der Abwehr einnehmen wird. Ansonsten wird es wenig Veränderungen in der Aufstellung des 1909 gegründeten Traditionsvereins geben. hias

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