Lokalsport Südhessen

Eishockey Jungadler überraschen sich selbst

Unerwartet dominant

Mannheim.18 Spiele haben die Jungadler Mannheim in der Hauptrunde der U 20 DNL Division I bislang absolviert – und der Eishockey-Nachwuchs aus der Quadratestadt steht in der höchsten Nachwuchsspielklasse mal wieder an der Tabellenspitze.

Trotzdem ist man bei den Blau-Weiß-Roten über die eigene Dominanz verwundert, denn aus den 18 Spielen wurden auch 18 Siege geholt. Mit der Maximalausbeute von 54 Zählern hat der Titelverteidiger 15 Punkte Vorsprung auf die Kölner Junghaie, die ein Spiel weniger ausgetragen haben. „Dass es bis jetzt so gut für uns laufen würde, das hatten wir nicht erwartet“, sagt Trainer Frank Fischöder.

Der Mannheimer Meistertrainer hatte die deutlich erfahreneren Kölner Junghaie als Konkurrenten wesentlich stärker eingeschätzt. „In der Vorbereitung hatten wir unser erstes Spiel gegen Köln und haben mit 5:7 verloren. Damals waren wir allerdings schon die bessere Mannschaft, haben aber zu wenig aus unseren Chancen gemacht“, berichtet Fischöder.

In der Liga trafen Jungadler und Junghaie in der laufenden Saison schon dreimal aufeinander, jeweils gingen die Blau-Weiß-Roten als Sieger vom Eis.

Reise nach Kanada

Obwohl es bestens läuft, sieht der 47-Jährige keinen Grund für Selbstzufriedenheit. „Wir ziehen weiter voll durch. Unsere Trainingsintensität wird sehr hoch bleiben, damit wir dann im Januar gut gerüstet nach Kanada reisen“, blickt Fischöder auf den Trip vom 14. Januar bis 29. Januar, wenn sein Team in Toronto und Umgebung sein und in Aurora (Ontario) wieder am MacPherson-Turnier des St. Andrew´s College teilnehmen wird. „Es gilt, die Spieler weiterzuentwickeln, auch körperlich. Physisch haben die Spieler der Topnationen fünf bis sieben Kilo mehr als wir“, sagt Fischöder.

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